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GMUNDEN. Seit 1869 und bereits in neunter Generation bäckt dass Familienunternehmen Hinterwirth diverse Backspezialitäten – seit einigen Wochen erstmals mit Natursole aus Altaussee anstelle des herkömmlichen Salzes.

In Hinterwirths Backprodukten ersetzt seit wenigen Woche Natursole aus dem Bergwerk Altaussee das herkömmliche Salz.

Bei einem Besuch einer Bäckerei in Luzern war dem Gmundner Bäckermeister aufgefallen, dass dort Natursole aus dem Salzkammergut verwendet wird. „Ich konnte nicht glauben, dass in der Schweiz mit unserer Sole gebacken wird und hier bei uns nicht“, so Hinterwirth, der sich daraufhin mit der Salinen AG in Verbindung setzte. Erste Backversuche mit dem regionalen Naturprodukt verliefen vielversprechend. „Wir mussten nur ein bisserl was umstellen und Rezepte anpassen. Im Gegensatz zum kristallinen Salz ist Sole ja flüssig. Der Teig verhält sich dadurch etwas anders und wird wolliger“, so der Back-Profi. Insgesamt reduziert sich der Salzverbrauch, dadurch werden Produkte trotz besserer Qualität nicht teurer. „Es ist in der Spitzengastronomie allgemeiner Trend, den Salzanteil aus Gesundheitsgründen zu reduzieren. Die Natursole ist auch reichhaltiger an Mineralstoffen und Spurenelementen sowie frei von jeglicher industrieller Verarbeitung“, sagt Ernährungsberaterin Susanne Dirisamer.

Sole direkt aus dem Berg

Die Sole mit ca. 30 Prozent Salzgehalt füllt die Salinen AG exklusiv und ohne jede weitere Verarbeitung direkt im Bergwerk ab. Rund 800 Liter Natursole verbraucht die Bäckerei pro Woche für die Produktion.


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