Doppelter Wahlsonntag im Almtal
ST. KONRAD/GRÜNAU. In Grünau wurde nach dem knappen Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl eine Stichwahl notwendig. Da in St. Konrad am selben Tag ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt wird, gibt es am 13. Mai einen doppelten Wahlsonntag im Bezirk.

In Grünau stehen Klaus Kramesberger von der bisherigen Bürgermeisterpartei SPÖ und ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Bammer zur Wahl. Bammer erreichte im ersten Durchgang 35,08 Prozent, Kramesberger 33,7 Prozent. Die beiden trennen nur 19 Stimmen – und das bei einer extrem hohen Wahlbeteiligung von fast 83 Prozent.
Nicht mehr auf dem Stimmzettel steht Markus Steinmaurer. Der FP-Kandidat scheiterte mit 31,23 Prozent nur ausgesprochen knapp am Einzug in die Stichwahl.
Spannung auch in St. Konrad
Ebenfalls am 13. Mai schreitet man in St. Konrad zur Wahl. Diese wurde notwendig, nachdem sich Franz Kronberger (ÖVP) aus beruflichen Gründen Anfang des Jahres aus dem Bürgermeisteramt zurückgezogen hatte. Hier sollte der Nachfolger – oder die Nachfolgerin – bereits nach dem ersten Durchgang feststehen: Nachdem die FPÖ auf einen eigenen Kandidaten verzichtet, wird es keine Stichwahl geben.
Für die bisherige Bürgermeisterpartei ÖVP geht dabei Herbert Schönberger in die Wahl, für die SPÖ Ilse Hummer. Sie trat bereits bei der Gemeinderatswahl 2015 an und erreichte rund 31 Prozent der Stimmen. Der damals amtierende Bürgermeister Franz Kronberger kam auf knapp 60 Prozent, FP-Kandidat Günter Pöll konnte zehn Prozent der Stimmen auf sich vereinen.


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