Hallstatt sperrt Durchfahrt durch Ortszentrum
HALLSTATT. Die Weltkulturerbegemeinde verschärft die bestehende Zufahrtsregelung zum Ortszentrum weiter: seit 17. April ist die Durchfahrt durch das Hallstätter Zentrum für PKW's täglich von zehn bis 18 Uhr gesperrt.

Per Gemeindeverordnung wurde die Regelung, dass die Zufahrt zum Ortszentrum zwischen zehn und 18 Uhr gesperrt ist, auf Wunsch der Hallstätter Bewohner eingeführt. Grund dafür ist die hohe Verkehrsbelastung und ein starker Zuwachs an Gästen, die mit dem PKW einreisen. Bürgermeister Alexander Scheutz (SP) zeigt sich zufrieden und meint, dass dies „in der Praxis eine Verschärfung der bereits bestehenden Maßnahmen“ sei. „In der Vergangenheit kam es speziell bei den Einfahrtsschranken immer wieder zu Verkehrsstaus durch umkehrende Autos“.
Top-Organisation notwendig
Der Hallstätter Tauchpionier Gerhard Zauner sieht die Maßnahme als eine weitere Beruhigung des Ortszentrums: „Hallstatt wird zu einer großen Fußgängerzone, der Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftsfaktor unseres Ortes - aus diesem Grund ist eine Top-Organisation notwendig“. Die Verantwortlichen erhoffen sich, durch die Sperre unberechtigte Zufahrten und Verkehrsstaus weitestgehend vermeiden zu können. Die Verordnung soll bis auf Weiteres probeweise gelten, von der Einheimische aber nicht betroffen sind.
Zufahrtsberechtigte erreichen die Ortseinfahrt über das Busterminal, geregelt von einem Mitarbeiter der Hallstatt PEB (Parkraumgesellschaft). Der Schranken von und zur Kurzparkzone ist während der Sperre dauerhaft geöffnet, für die Ortseinfahrt gilt wie bisher eine Dauerkarte als Öffner. Bis zehn Uhr ist die Zufahrt zum Ortszentrum für Lieferanten - ausgenommen Zustelldienste - gestattet.


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