Rückblick auf die 24. Saison der Donaufestwochen
GREIN/STRUDENGAU. Mit Schuberts Lieder-Zyklus „Die schöne Müllerin“ sind die Donaufestwochen in der Gießenbachmühle ausgeklungen. Das hochkarätige Programm der 24. Saison gestaltete sich zum Publikumsmagneten – und das aus gutem Grund. Drei Wochen lang fanden zahlreiche überraschende, berührende Momente und beglückenden Begegnungen zwischen Künstlern und Publikum statt.

Beginnend mit dem umjubelten Eröffnungskonzert des L“Orfeo Barockorchesters auf Schloss Greinburg hielt die Begeisterung für die Reihe von Barockperlen mit Kontrapunkten der Moderne über die gesamte Dauer der Festwochen an. Große Begeisterung gab es für Georg Friedrich Händels Oper „Atalanta“.
Kinder für Oper begeistern
„26 Kinder und Jugendliche nahmen auch dieses Jahr mit großem Enthusiasmus an unserem Opernworkshop teil – für uns erneut Motivation, dieses Format ständig weiterzuentwickeln,“ sagt Festwochen-Präsident Walter Edtbauer. Konzertliebhaber reisten in Scharen zu den Spielstätten Schloss Greinburg, Stadtkino Grein, den Stiftskirchen Baumgartenberg, Waldhausen und Ardagger sowie zu den Kirchen in Altenburg und Bad Kreuzen, zum Strindbergmuseum Saxen und zur Gießenbachmühle in St. Nikola an. Sie sollten nicht enttäuscht werden: Drei Wochen lang präsentierten hervorragende Ensembles Musikgenuss vom Feinsten. Erstmals war inklusiver Tanz mit im Programm: „Pal, mein Bruder“, ein eindrucksvoller Abend der „Ich bin O.K.“ Dance Company.
Knapp 6.000 Besucher
Mit dem Schubert-Zyklus „Die schöne Müllerin“, vielschichtig interpretiert von Tenor Virgil Hartinger und Wolfgang Brunner am Hammerklavier, endeten die Donaufestwochen im Strudengau am 15. August ebenso begeisternd wie emotional im Ambiente der Mühle am Gießenbach. „Welch ein berührender, stimmungsvoller Abschluss“, freute sich Walter Edtbauer. Mit knapp 3.000 Besuchern konnte dabei eine Auslastung von 96 Prozent erreicht werden.
Jubiläumssaison 2019
Die Planung für den die 25. Donaufestwochen 2019 ist bereits angelaufen. Das Jubiläum wird mit Joseph Haydn und seiner Oper „Die unverhoffte Zusammenkunft“ unter der Leitung von Michi Gaigg und Manuela Kloibmüller gefeiert werden.


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