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NEUKIRCHEN AM WALDE/LINZ. Der ehemalige Landeshauptmann Josef Ratzenböck (ÖVP) aus Neukirchen am Walde ist am 23. Dezember im 97. Lebensjahr verstorben. Am Samstag, 10. Jänner, um 12 Uhr findet im Mariendom in Linz ein feierliches Requiem für ihn statt.

Am 9. Jänner hat die Bevölkerung in der Minoritenkirche die Gelegenheit, von Josef Ratzenböck Abschied zu nehmen. Am 10. Jänner folgt ein Requiem im Mariendom. (Foto: Ratzenböck)

Die Beisetzung erfolgt anschließend im engsten Familienkreis, wie der Landtag und die Landesregierung von Oberösterreich in einer Traueranzeige ankündigten. Am Freitag, 9. Jänner, wird der Verstorbene ab 9 Uhr in der Minoritenkirche im Linzer Landhaus aufgebahrt. Dort hat die Bevölkerung von 9 Uhr bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich von Ratzenböck zu verabschieden. Um 19 Uhr wird in der Minoritenkirche für den ehemaligen Landeshauptmann gebetet.

Das Land Oberösterreich hat zudem unter www.kondolenz.ooe.gv.at ein Online-Kondolenzbuch für den verstorbenen Landeshauptmann eingerichtet. Auch hier besteht die Möglichkeit, des Verstorbenen zu gedenken und Beileid auszudrücken.

Im Sinne des Verstorbenen ersucht die Trauerfamilie, von Kranz- und Blumenspenden Abstand zu nehmen, und stattdessen den dafür vorgesehenen Betrag an die „Freunde der Caritas“ zu spenden (IBAN AT13 3400 0000 0011 4009, Kennwort: Dr. Ratzenböck).

Seine Heimatgemeinde

Geboren am 15. April 1929 in Neukirchen am Walde hatte Ratzenböck das Amt des oberösterreichischen Landeshauptmanns von Oktober 1977 bis März 1995 inne. In seinem Herzen blieb er jedoch stets ein waschechter Neukirchner. „Sogar in den intensiven Jahren als Landeshauptmann verbrachte ich den Sommerurlaub immer in Neukirchen. Ich bin meinem Wesen nach Bauer und liebe es, im Einklang mit der Natur zu leben. Diese Möglichkeit eröffnet mir Neukirchen bis heute“, erklärt Ratzenböck. Seine Lieblingsfreizeitbeschäftigung war es, seinen Garten zu bewirtschaften. Und auch wenn er gerne gereist ist und die Welt kennenlernen wollte, kehrte er immer wieder mit Freude zu seinen heimatlichen Wurzeln zurück: „Neukirchen ist der Ort, an dem die Erinnerungen an meine Kinder- und Jugendzeit, an meine Eltern und Freunde lebendig sind.“ Neukirchens Bürgermeister Raphael Hofinger (ÖVP) sagt in Gedenken an Ratzenböck: „Josef Ratzenböck schrieb als Landeshauptmann nicht nur Geschichte, sondern prägte auch maßgeblich die Entwicklung unserer Region. Geboren und aufgewachsen in Neukirchen, blieb er seiner Heimat zeitlebens eng verbunden. Diese Verbundenheit zeigte sich nicht nur in seiner politischen Arbeit, sondern auch in seiner Freizeit, die er oft in Neukirchen verbrachte. Besonders in den Sommermonaten fand er Ruhe und Ausgleich in der Natur und widmete sich mit Freude seinem Garten sowie den Teichanlagen, die ihm sehr am Herzen lagen.“

Zeit als Landesoberhaupt

Der promovierte Jurist war von 1973 bis 1995 Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung und von 1973 bis 1979 Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag. Von 1977 bis 1995 stand er als Landeshauptmann an der Spitze des Bundeslandes. Dieses Amt erfüllte er mit Weitblick, Tatkraft und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte er Oberösterreich auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene nachhaltig.

Mehr lesen unter:

https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/709019-oberoesterreich-trauert-langjaehriger-landeshauptmann-josef-ratzenboeck-ist-tot

https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/709034-abschied-von-josef-ratzenboeck-ein-leben-fuer-oberoesterreich-und-seine-menschen


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