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GRÜNAU. Nicht jedes Brutpaar ist gleich erfolgreich. Woran liegt es, dass manche viel und andere gar keinen Nachwuchs bekommen? Zur Erforschung dieser Frage sucht die Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau engagierte Freiwillige.

Graugans beim Verlassen des Nestes nach dem Schlüpfen Foto: KLF
Graugans beim Verlassen des Nestes nach dem Schlüpfen Foto: KLF

Am Forschungsprojekt „Nest Cams“ kann jeder mittels Computer ganz leicht von zuhause aus teilnehmen. Die Teilnehmer beobachten dabei kurze Videosequenzen aus den Bruträumen von Graugans- und Waldrapp-Paaren und beschreiben anhand dreier kurzer Fragen, was gerade passiert.

Die so kodierten Sequenzen werden später von den Wissenschaftern statisch ausgewertet und mit dem Bruterfolg verglichen. So wird festgestellt, welches Verhalten sich auf die Anzahl der geschlüpften Küken auswirkt.

Forschen und gewinnen

Mitmachen können Einzelpersonen, aber auch ganze Schulklassen. Neben den Grünauer „Nest Cams“ werden im Rahmen des Citizen Science Awards  sechs weitere Projekte aus ganz Österreich angeboten. Schulklassen können bis zu 1.000 Euro gewinnen, zudem wurde ein Videobewerb mit einem Preisgeld von 2.000 Euro ausgeschrieben. Für Einzelpersonen gibt es Sachpreise im Wert bis zu 500 Euro.

Teilnahmeinfos:

Der Forschungszeitraum erstreckt sich vom 1. April bis 5. Juli, die Videosequenzen sind auf www.birdscience.net zu finden. Schulklassen werden gebeten, sich zusätzlich unter office@klf@univie.ac.at anzumelden, um am Schulbewerb teilnehmen zu können.


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