Traglers experimentelle Siebdrucke im Gwölb
HASLACH. Experimentelle Siebdrucke zeigt ab Freitag die Galerie im Gwölb.

Nicht immer erschließen sich die Werke von Ingrid Tragler auf den ersten Blick. Die in vielen feinen Schichten gearbeiteten Siebdrucke faszinieren vielmehr durch ihre tiefen, transparenten Raumeindrücke; die Ebenen und Fragmente laden zu einer subtilen Spurensuche ein. Die oberösterreichische Künstlerin, die an der Linzer Kunstuniversität Siebdruck und Textildesign lehrt, ist die nächste, die in der Galerie im Gwölb ausstellt. Sie reizt die Möglichkeiten der Siebdrucktechnik bis an ihre Grenzen aus und bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen Malerei und Drucktechnik. Erhebliche Bedeutung in ihrer künstlerischen Entwicklung hatten mehrere Aufenthalte in Indien, Brasilien und vor allem in Nigeria, wo sie sich intensiv mit den traditionellen Textil- und Färbetechniken der Yoruba auseinandersetzte. Deren Einflüsse sind noch heute in Traglers Arbeiten zu lesen.
Die Vernissage findet am Freitag, 4. März, um 19 Uhr statt. Zu sehen sind die experimentellen Siebdrucke bis 2. April in der Haslacher Galerie (Freitag von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 12 Uhr).


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