Nähen, drucken, falten beim „"FabLab": Textiles Forschungslaber beim Ars Electronica Festival
HASLACH/LINZ. Von 5. bis 9. September findet in Linz wieder das Ars Electronica Festival statt. Teil davon ist das Zukunftsfestival „u19 – Create your world“, bei dem das Textile Zentrum Haslach mit dem textilen Forschungslabor „FabLab“ vertreten sein wird.

Das Zukunftsfestival der nächsten Generation „u19 – Create your world“ lädt zum Experimentieren und Ausprobieren ein. Neue Technologien, ungewöhnliche Lebensmodelle oder Konzepte können getestet werden. Zu den Themen „Die Zukunft der Kommunikation“ und „Soziale Intelligenz der Gegenwart“ werden Fragen wie „Was braucht es, um unser Zusammenleben zu verbessen“ oder „Was stimmt gerade so gar nicht mit unserer Kommunikationskultur“ gestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Vermittlung von Künstlicher Intelligenz, Robotik, Virtual Reality und mehr.
Altes Handwerk entdecken
Aber auch das Gegenteil gibt es beim Festival: Ein Fixpunkt ist das „FabLab“, das dieses Jahr vom Textilen Zentrum Haslach gemeinsam mit Mira Alida Haberfellner und Elisabeth Maurer gestaltet wird. Unter dem Titel „FabLab Anilin unfolded“ werden im offenen Werkstättenformat nicht-digital gesteuerte Arbeitsprozesse vermittelt. Wie funktioniert ein Webstuhl? Wie entstehen Plisseefalten? All diese Fragen werden im FabLab beantwortet.
Hier darf gedruckt, genäht, gefaltet und vor allem ausprobiert werden. Alles was Spaß macht, nach dem Motto „Back to the Basics“. Alte Traditionen kennenlernen und neu für sich entdecken sowie die Freude am Tun und am Experimentieren stehen im Vordergrund. Das Endergebnis ist ein individuelles Einzelstück zum mit nach Hause nehmen oder ein gemeinsames Gesamtkunstwerk, das durch den Einsatz der Festivalbesucher entsteht.


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