Junger Haslacher entwickelt technische Basis hinter „hello again“

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 22.05.2017 12:30 Uhr

HASLACH. Einen direkten Draht zum Kunden schafft das neue Unternehmen hello again, das digitale Kundenbindung über das Smartphone möglich macht. Die technischen Fäden dahinter zieht der Haslacher Sebastian Auberger.  

Nachdem Auberger bereits den europäischen Hacker-Wettbewerb gewinnen konnte und eine eigene Flirt-App namens Pimper entwickelt hat, steckt der 22-Jährige nun sein Können, Wissen und seine Erfahrungen als Mitgründer in das neue Projekt. Ziel beim App-Entwickler hello again ist es, Zufallskunden und Laufkundschaft zu wiederkehrenden Stammkunden zu machen.

Smartphone statt Kundenkarte

„Wir müssen die Smartphones unserer Kunden erobern“, sagt Firmengründer und Geschäftsführer Franz Tretter, der die klassische Kundenkarten durch das Smartphone ersetzen will. Schon die Registrierung ist mit einem einzigen Klick denkbar einfach. Ab dann erfolgt die gesamte Kommunikation nur mehr über das Handy. „Plastikkarten schauen in die Vergangenheit der Kunden, hello again schaut in die Zukunft. So lassen sich natürlich wesentlich wertvollere Kundenbeziehungen aufbauen“, sagt Tretter, der auch schon die Eventcommunity szene1.at mitgegründet hat.

Maßgeschneiderte App

Die Aufgabe von Sebastian Auberger ist es, gemeinsam mit zwei weiteren Entwicklern die technische Basis hinter hello again zu entwickeln. hello again sammelt etwa Treuepunkte, belohnt Kunden, wenn sie Produkte bewerten, nach dem Einkauf QR-Codes auf Verpackungen oder Rechnungen scannen, Coupons an Freunde versenden oder Mitglieder für den Treue-Club werben. Kunden können ihre hello again-App auch mit vielen Zusatzfeatures und Funktionen ausstatten. Um das System auch wirklich sicher zu machen, simuliert ein Cyber-Security-Experte immer wieder Hackerangriffe.

Prominente Begleitung

Wie groß das Potenzial des Start-ups mit Hauptsitz in Pasching ist, verdeutlicht ein Blick auf die Investorenliste: Einer davon ist Runtastic-Chef Florian Gschwandtner.

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