Caritas-Treffpunkt feiert 20 Jahre mit humorvollem Vortrag
HELFENBERG. Menschen, die einen Angehörigen pflegen, finden seit 20 Jahren in Helfenberg Unterstützung durch den Treffpunkt der Caritas. Zum Jubiläum spricht der diplomierte Krankenpfleger Jörg Fuhrmann über die Bedeutung des Humors in der Pflege und in belastenden Zeiten.

Angehörige im Alter oder bei Krankheit zu betreuen, fordert Ausdauer, Geduld, Kraft und Energie. Die Caritas begleitet pflegende Angehörige mit dem monatlichen Treffpunkt: Betroffene können sich mit Menschen austauschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden und dadurch Kraft tanken. Zwei ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterinnen begleiten die Treffen und informieren über verschiedene Unterstützungsangebote in der Pflege, stehen für Fragen zur Verfügung und geben Impulse, wie die Bewältigung des Alltags erleichtert wird. „Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen“, laden die Treffpunktleiterinnen Christine Gallistl und Renate Kneidinger ein.
20-jährige Begleitung
Gegründet wurde die Gesprächsgruppe im Jahr 1999, damals leitete die Familie Minichmayr aus Helfenberg in Begleitung von Caritas-Mitarbeiterin Sophia Palkoska die Treffpunkte. 2002 übernahm Maria Ornetzeder die Leitung der Gruppe, ehe elf Jahre später Christine Gallistl und Renate Kneidinger in ihre Fußstapfen getreten sind.
Der Schwimmgürtel des Leben
Dass auch in schwierigen, belastenden Zeiten gelacht werden darf, zeigt Jörg Fuhrmann beim 20-jährigen Jubiläumsfeest am 4. November im Pfarrsaal Helfenberg auf. „Humor bedeutet Leben und gleichzeitig eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst“, sagt der diplomierte Krankenpfleger. Der Vortrag soll ermutigen, den Humor als Kraftquelle bewusst zu nutzen, ohne die Realität zu verlieren – als „Schwimmgürtel des Lebens“.
Nach dem Vortrag steht Fuhrmann für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Mit musikalischer Begleitung und einem kleinen Imbiss klingt der Jubiläumsabend aus.


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