Zum Zehnjährigen: „Die Suche nach der Stillen Nacht“ im Brucknerhaus
HOCHBURG-ACH. Seit zehn Jahren wird das Historienspiel „Die Suche nach der Stillen Nacht“ mit Erfolg in der Pfarrkirche Hochburg aufgeführt. Am vergangenen Sonntag durfte die Franz Xaver Gruber Gemeinschaft sogar im Linzer Brucknerhaus auf der Bühne stehen.

„Für uns Hochburg-Acher ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“, freut sich der Obmann der Franz Xaver Gruber Gemeinschaft Gerhard Haring nach einem Aufritt im Brucknerhaus. Eine kleine Abordnung reiste am vergangenen Sonntag gemeinsam mit dem Männerchor nach Linz um beim großen Adventsingen des Oberösterreichischen Seniorenbundes vor 4200 Besuchern Ausschnitte aus ihrem erfolgreichen Historienspiel „Die Suche nach der Stillen Nacht“ aufzuführen. Eindrucksvoll zeigten sie, welche Schwierigkeiten der junge Franz Xaver Gruber, geboren in Hochburg-Ach, zu überwinden hatte, ehe er Lehrer werden und sein musikalisches Talent fördern konnte und schließlich das wohl bekannteste Weihnachtslied komponierte.
10-jähriges Jubiläum
Begonnen hat alles im Jahr 2005, als eine kleine Gruppe aktiver „Gruberfreunde“ aus Hochburg-Ach nach anfänglicher Skepsis die Zusage an Martin Winklbauer erteilte, für sie ein Stück zu schreiben. Schon im Jahr darauf wurde es erstmals aufgeführt. Seither waren die Vorstellungen jedes Mal restlos ausverkauft. Künstler Hubert Flörl hatte das Stück ebenfalls gesehen und inspirierte die Gruppe zum Themenweg. Trotz finanzieller Hürden und anfänglichem Widerstand wurde der heutige Friedensweg umgesetzt. Gemeinsam mit dem Historienspiel, dem parallel dazu stattfindenden Kunsthandwerksmarkt (11. bis 13. Dezember) und der heimeligen Atmosphäre des Heimathauses entstand im Laufe der Jahre ein erfolgreiches Gesamtkonzept zu Ehren Grubers.


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