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KLEINZELL. Nachdem Kleinzell vor sieben Jahren als „Familienfreundliche Gemeinde“ zertifiziert wurde, erfolgte jetzt der Startschuss zum Re-Audit. Gleichzeitig bemüht man sich um das UNICEF-Zertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“.

  1 / 2   Vizebgm. Stefanie Zauner, Workshopleiterin Elisabeth Kumpl-Frommel (SPES Familienakademie), Familienbeauftragte Roswitha Öhler und Bgm. Klaus Falkinger wollen die Neuzertifizierung vorantreiben. Foto: Gemeinde Kleinzell

Bei einer Bürgerveranstaltung mit über 30 Vertretern aus Gemeinde, Schule, Kindergarten, Vereinen und interessierten Personen wurde das Potenzial für die Weiterentwicklung und Erneuerung des Zertifikats deutlich. Mehr als 30 Projektideen sind entstanden. „Besonders erfreulich ist, dass diese keinesfalls immer viel Geld kosten müssen, sondern oft mit einfachen Mitteln eine hohe Effizienz erzielt werden kann“, zeigt Bürgermeister Klaus Falkinger (VP) auf.

Angestrebt werden beispielsweise die Erweiterung der Babysitterbörse auf eine stundenweise Entlastung von pflegenden Angehörigen, die Installierung einer Nachhilfebörse für Schüler, ein Freunde-Stammtisch, Oma/Opa-Dienst, die Einrichtung von Spielstraßen und Spielzonen oder die Optimierung des Spielplatzes mit Beteiligung von Eltern und Kindern.

Sichtbare Erfolge

Blickt man auf die bisherige Epoche als Familienfreundliche Gemeinde zurück, zeigt sich eine Vielzahl an verwirklichten Projekten. „Das Revue-Passieren macht erst so richtig bewusst, wie familienfreundlich die Gemeinde ist. Das ist nicht selbstverständlich, zu diesem Erfolg haben alle beigetragen“, freut sich Projektleiterin und Familienbeauftragte Roswitha Öhler.

Alle vorgeschlagenen Projekte werden jetzt nach Dringlichkeit, Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit gereiht und in Teams die Realisierung vorangetrieben. Angesichts der wertvollen Beiträge sind Öhler und Falkinger zuversichtlich, dass auch das Re-Audit und die neuerliche Zertifizierung problemlos zu schaffen sind. 


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