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NEUHOFEN. Am Samstagnachmittag kam es in der Volksschule Neuhofen zu einem Großbrand. Seit Sonntag liefen die Ermittlungen des Landeskriminalamtes OÖ auf Hochtouren. Ein 16-Jähriger hat inzwischen gestanden, dort Müllsäcke in Brand gesteckt zu haben.

Großbrand Volksschule Neuhofen (Foto: Fotokerschi.at/Bayer)
Großbrand Volksschule Neuhofen (Foto: Fotokerschi.at/Bayer)

Die Brandstelle in Neuhofen wurde am Vormittag des 21. März vom Brandsachverständigen und den Ermittlern des LKA OÖ untersucht. Dabei konnte der Brandausbruchsbereich auf den Bereich der Müllsammelstelle am Vorplatz zwischen Volksschule und Hauptschule Neuhofen eingegrenzt werden. Eine technische Ursache bzw. ein Feuerausbruch durch das dort geparkte und am Strom angeschlossene E-Fahrzeug konnte zudem ausgeschlossen werden.

Bei den Ermittlungen wurde am Sonntagnachmittag ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land einvernommen. Dabei gestand er, am Vortag gegen 14:45 Uhr mit einem Feuerzeug die dort gelagerten Müllsäcke in Brand gesteckt zu haben. Er nannte als Motiv, dass er ausprobieren wollte, ob diese Säcke tatsächlich brennen würden. Die hofseitige Hausfassade sowie der Dachstuhl wurden größtenteils vernichtet. Die Schadenssumme dürfte sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Personen wurden durch den Brand weder gefährdet noch verletzt. Elf Feuerwehren waren bei der Brandbekämpfung im Einsatz.Mehr dazu: www.tips.at/n/529646

Jugendlicher hat auch zweiten Brand gestanden

Der 16-Jährige wurde im Zuge der Einvernahme auch zu einem Brand am 18. März in Neuhofen befragt. Er gestand, auch bei diesem Brand Müllsäcke neben einem Hauseingang mit einem Feuerzeug angezündet zu haben. Durch das sich rasch entwickelnde Feuer selbst überrascht, hätte er noch versucht, den Brand durch Austreten zu löschen. Dies misslang jedoch und er hat die Feuerwehr verständigt. Durch das Feuer wurde die Fassade des Wohnhauses beschädigt. Der 16-Jährige ist im Anschluss im Krankenhaus der barmherzigen Schwestern in Linz ambulant behandelt worden.


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