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LINZ. Eine erlesene Auswahl der knapp 1.100 Werke umfassenden Sammlung von Günter Rombold wird unter dem Titel „Passion Kunst. Die Sammlung Rombold“ bis 1. Juni in der Landesgalerie gezeigt.

Ein Blick in die Ausstellung (Foto: Oö. Landesmuseum, A. Bruckböck)
  1 / 2   Ein Blick in die Ausstellung (Foto: Oö. Landesmuseum, A. Bruckböck)

Dem Linzer Theologen und Kunstwissenschafter (1925–2017) war es wichtig, dass seine Sammlung von Kunst des 20. Jahrhunderts nicht auseinandergerissen und vor allem auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. So überantwortete er 2002 die wichtigsten Teile seiner Sammlung dem Oö. Landesmuseum. Eine weitere Schenkung und sein Nachlass ergänzten diesen Bestand, der nun in einer Ausstellung und in einem Bestandskatalog gewürdigt wird.

Schon als Kind faszinierten Günter Rombold die Werke expressionistischer Künstler. In mehr als 60 Jahren entstand so eine beeindruckende Sammlung von herausragender Qualität. Sie umfasst vor allem grafische Blätter, aber auch zeitgenössische Malerei und Skulpturen. Ein Schwerpunkt ist die Kunst des Expressionismus. Einen weiteren Akzent legte Rombold auf die österreichische Kunst nach 1945, darunter Werke von Arnulf Rainer, dem Rombolds Wunsch entsprechend in der Ausstellung ein eigener Raum gewidmet ist. Der dritte Schwerpunkt wird durch den österreichischen Neoexpressionismus der 1980er und 1990er Jahre bestimmt, die Kunst der sogenannten Neuen Wilden.

Als erstes Blatt seiner Sammlung bezeichnete Günter Rombold übrigens die Bleistiftzeichnung „Der Wächter“ von Alfred Kubin, ein Geschenk des Meisters aus Zwickledt an Rombolds Mutter. Insgesamt erwarb Rombold 213 Zeichnungen und Lithografien Kubins. Im Kubin-Kabinett der Landesgalerie wird parallel das spezielle Verhältnis der beiden beleuchtet.


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