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LINZ. Professionell und engagiert führten die LINZ AG LINIEN heute Vormittag im Straßenbahn-Tunnel zwischen den Haltestellen Unionkreuzung und Herz-Jesu-Kirche eine Notfallübung durch. Das Ernstfall-Training im Sinne der Sicherheit verlief weitgehend nach Plan und erfolgte in Zusammenarbeit mit offiziellen Einsatzkräften. 

  1 / 3   Eingerichtete und gesicherte Erstversorgungstelle an der Unionkreuzung – Arbeitersamariterbund und Rotes Kreuz gemeinsam im Einsatz; auf die gesicherte Bergung der Verletzten erfolgte die Erstversorgung an Ort und Stelle. Fotos Linz AG

Nachgestellt wurde eine Kollision zwischen einem CityRunner – mit 12 Fahrgästen – und einem Klein-LKW (ein Insasse/Lenker). Rauchentwicklung im Tunnel erschwerte die Bergungsarbeiten bzw. den Zutritt der Einsatzkräfte. Beim Szenarium wurde im Sinne der Erkenntnisgewinnung bewusst auf verschiedenste Verletzungsgrade – angenommen wurden acht leichte, zwei schwere und eine tödlich Verletzung als Unfallfolge – geachtet.

Der Einsatz im zeitlichen Verlauf

Der „Unfall“ ereignete sich um 9.50 Uhr, die vorschriftsmäßige Alarmierung der LINZ AG-Verkehrsleitzentrale in der Wienerstraße 151 erfolgte durch den beteiligten Straßenbahn-Fahrer. Von der Verkehrsleitzentrale aus folgte die Alarmierung der offiziellen Einsatzkräfte. Die gesamte Übung, inklusive Erstversorgung, Bergungsarbeiten, polizeiliche Absicherung und Unfallaufnahme etc., dauerte bis zirka 11 Uhr. Um 11.20 Uhr konnte der Unfallort wieder für den Straßenbahnbetrieb freigegeben werden.

Zusammenspiel aller Einsatzkräfte

Neben dem durchführenden Einsatz-Team der LINZ AG LINIEN waren die Linzer Berufsfeuerwehr, das Rote Kreuz und der Arbeitersamariterbund, die LINZ AG-Betriebsfeuerwehr sowie die Polizei an der Übung beteiligt.

Die LINZ AG LINIEN führen regelmäßig Notfallübungen – auch außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Aktivitäten – durch. Im Fokus der aktuellen Übung stand die Überprüfung der Alarmierungskette sowie der gesamten Kommunikation. „Das Ergebnis bestätigt allen Einsatzkräften grundsätzlich ein gutes Rüstzeug für Ernstfälle. Wenn es allerdings darum geht, Unfallfolgen möglichst gering zu halten, gibt es immer etwas zu tun. In diesem Sinne werden wir alle gewonnenen Erkenntnisse für Optimierungen nutzen“, unterstreicht LINZ AG-Vorstandsdirektorin Jutta Rinner die Bedeutung und den Sinn von Notfallübungen.  


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