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LINZ/LEONDING. Im Linzer Zentralraum stehen mit dem Ausbau des Radweges entlang der Linzer Lokalbahn (Lilo), dem Radweg entlang der Donau von der Nibelungenbrücke bis nach St. Margarethen und dem Radweg von Linz nach St. Florian gleich drei Projekte vor der Umsetzung.

Der neue Radweg Linz-Puchenau kommt gut an. Auf der gegenüberliegenden Donauseite entsteht eine Verbindung von der Nibelungenbrücke bis nach St. Margarethen. (Foto: Volker Weihbold)

Durch zwei Abschnitte als Provisorium hat der Lilo-Radweg bereits Form angenommen. Auch im heurigen Jahr werden weitere Fortschritte erwartet. So wurde zwischen Linz und Leonding ein Radweg-Provisorium eingerichtet, das entlang der Waldegg-, Klimt- und Gaumbergstraße in Richtung Leonding führt. Von dort aus führt über das Nussböckgut ein geschottertes Provisorium als Verbindungsweg über den Gaumberg. Der Bauabschnitt der Strecke von Leonding in Richtung Pasching/Wilhering (Hitzing) führt von der L1386 Leondingerstraße (im Ortsgebiet Leonding nördlich der ÖBB-Überführung) bis zur Steinkellnerstraße. Für diesen Abschnitt hat eine Variantenuntersuchung stattgefunden und es wird bereits am detaillierten Einreichprojekt gearbeitet. „Bei optimalem Verlauf kann mit den Bauarbeiten noch im heurigen Jahr gestartet werden“, verrät Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Radweg St. Margarethen

Mit diesem Projekt – Tips berichtete bereits – wird eine attraktive Radverbindung von der Nibelungenbrücke bis St. Margarethen umgesetzt. Noch in diesem Jahr soll mit der Grundeinlöse begonnen werden, damit die bauliche Umsetzung 2024 erfolgen kann.

Radweg Linz – St. Florian

Der Radweg entlang der Trasse der ehemaligen Florianerbahn soll zukünftig Linz mit St. Florian verbinden. Ende 2022 erfolgte der Baustart. Im heurigen Frühjahr soll eine durchgehende Radwegachse zwischen Ebelsberg und Pichling fertiggestellt sein. Dadurch wird auch das Naherholungsgebiet Pichlinger See besser erreichbar sein. „Rund 800.000 Euro werden in dieses Infrastrukturprojekt zu gleichen Teilen von Stadt und Land investiert“, ergänzt Günther Steinkellner.


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