Volkshilfe wehrt sich gegen Verdacht des Kurzarbeits-Missbrauchs
LINZ/OÖ. Weil einige der rund 390 in Kurzarbeit befindlichen Mitarbeiter im Bereich der Mobilen Dienste anfangs mehr Stunden arbeiteten als ursprünglich vereinbart, sah sich die Volkshilfe OÖ dem Verdacht des Missbrauchs ausgesetzt.

„Da wir von der Finanzbehörde bislang nicht kontaktiert wurden, fehlt uns jeglicher Hintergrund für diese völlig haltlosen Anschuldigungen. Denn wir haben noch keine einzige Ausfallsstunde abgerechnet und keinen Cent erhalten, dem Verdacht des Missbrauchs fehlt daher jegliche Grundlage“, sagt dazu der Vorsitzende der Volkshilfe OÖ, Michael Schodermayr.
Dienstleistungen reduziert
Aufgrund der behördlichen Auflagen war die Volkshilfe angehalten, die Dienstleistungen entsprechend zu reduzieren. Daher wurden – nach Vorgaben des Landes Oberösterreich - die Mitarbeiter korrekt beim AMS zur Kurzarbeit angemeldet.
Die Inanspruchnahme des Modells der Kurzarbeit ermöglicht der Volkshilfe OÖ die Sicherstellung von 700 Arbeitsplätzen. Ausschlaggebend ist jedoch, dass lediglich die im Nachhinein festgestellten Ausfallsstunden dem AMS zur Abrechnung vorgelegt werden.
Ausdrücklich festgehalten wird, dass bis dato keine einzige Ausfallsstunde beim AMS eingereicht und abgerechnet wurde. Und somit der Verdacht des Fördermissbrauches jeglicher Grundlage entbehrt!
Mitarbeiter unter Druck gesetzt?
„Das gilt auch für das in Umlauf befindliche Gerücht, Mitarbeiter seien unter Druck gesetzt worden. „Eine derartige Vorgangsweise entspricht nicht der Kultur der Volkshilfe, der Vorwurf ist daher ebenfalls auf das Schärfste zurückzuweisen“, so Schodermayr.


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