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LINZ/OÖ. Unter dem Motto „Gastronomie entfesseln“ präsentierte die FPÖ um LH-Stv. Manfred Haimbuchner am Mittwoch ein Forderungspaket, das Perspektiven für Oberösterreichs Wirte schaffen soll.

Manfred Haimbuchner: "Gastronomie entfesseln!" Foto: Weihbold
Manfred Haimbuchner: "Gastronomie entfesseln!" Foto: Weihbold

„Die Abwicklung der Kurzarbeit funktioniert sehr schleppend, es gibt viele bürokratische Hürden, außerdem ist für mich nach wie vor die Abwicklung der Hilfsgelder über die Wirtschaftskammer unverständlich. Dies hätte über die Finanzämter erfolgen müssen, die sowohl über das geschulte Personal als auch über die Daten zur Antragsstellung verfügen“, betonte Manfred Haimbuchner einleitend.

Nachtgastronomie „im Stich gelassen“

Neben der Wiedereinführung der Entscheidungsfreiheit über das Rauchen in der Gastronomie und der Schaffung von Möglichkeiten zur Vergrößerung von Gastgärten fordert Haimbuchner vor allem Perspektiven für die Nachtgastronomie. „Hier steht ein Fahrplan noch komplett aus, die Vertreter der Nachtgastronomie werden derzeit komplett im Stich gelassen.“

Generell betont der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter: „Wir müssen dieses Land wieder aufsperren in allen Bereichen, das wird sonst in einer wirtschaftlichen und menschlichen Katastrophe enden.“

Scharfe Kritik am Wirtepaket

Kein gutes Haar lässt der Wirtesprecher der Freiheitlichen Wirtschaft, Michael Fürtbauer, am Wirtepaket der Regierung: „Das verdient seinen Namen nicht, die einzigen beiden Punkte, die darin die Wirte wirklich betreffen, sind die Senkung der Getränkesteuer von 20 auf 10 Prozent und die Abschaffung der Schaumweinsteuer. Aber ausreichend finanzielle Hilfestellung bedeutet das für die Wenigsten, alleine in meinem Betrieb reden wir hier von ein paar tausend Euro vor Steuern an Erleichterung.“

Fürtbauer regt zudem auch an, die Kurzarbeit weiter zu verlängern: „Ganzen Branchen geht sonst spätestens im September die Luft aus.“


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