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"Schulweg ist Radweg": Linzer Gymnasium Ramsauerstraße gewinnt den VCÖ-Mobilitätspreis 2024

Online Redaktion, 18.10.2024 14:21

LINZ/SAXEN. Der VCÖ-Mobilitätspreis Oberösterreich 2024 geht an das BG/BRG Ramsauerstraße Linz für ein Maßnahmenpaket, mit dem die Schüler sicher mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Auch das Mobilitätsmanagement der Sparkasse Oberösterreich und Schlager Transport Logistik für die Umrüstung auf Elektro-Lkw wurden ausgezeichnet.

Die Gewinner des VCÖ Mobilitätspreises 2024: Das Linzer Ramsauergymnasium, die Sparkasse OÖ und Schlager Transport Logistik aus Saxen. (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Der VCÖ-Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto „Mobilität nachhaltig verbessern“. 38 Projekte wurden eingereicht, den ersten Platz holte sich das Gymnasium Ramsauerstraße mit „Schulweg ist Radweg“. In Kooperation mit der Stadt Linz wurde eine neue, sichere Radwegeinbindung zur Schule geschaffen und die Zahl der Radabstellplätze stark erhöht. Zudem radelten die Schüler und Lehrkräfte beim österreichweiten Bikeline-Wettbewerb 19.912 Kilometer und gewannen diesen damit. Weiters wurde ein Animationsfilm gedreht, der Wünsche für die Umgestaltung des Schulumfelds zeigt und ein Song getextet („Another car off the road“). Für die ersten Klassen gibt es Rad-Reparaturworkshops und Radfahrtrainings. 

„Schulwege sind für Kinder eine große Chance, Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr zu lernen und regelmäßig zu üben. Damit sind sie auch in der Freizeit sicherer unterwegs. Werden Kinder mit dem Auto in die Schule chauffiert, wird ihnen diese Chance genommen. Das Projekt ist auf mehrfache Weise vorbildlich“, gratuliert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.

Ramsauergymnasium auch Österreich-Gesamtsieger

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner, Christian Gratzer und ÖBB-Personenverkehr Regionalmanagerin Eva Hackl überreichten den Preis an die Projektleiter David Eichinger und Luise Eichinger vom Lehrkörper des ausgezeichneten Linzer Gymnasiums. Die Schule ist auch österreichweit Gesamtsieger des VCÖ-Mobilitätspreises 2024, bundesweit wurden 383 Projekte und Konzepte eingereicht.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Mobilitätsmanagement der Sparkasse Oberösterreich und Schlager Transport Logistik aus Saxen für die Umstellung des Lkw-Fuhrparks auf Elektro-Lkw.

Sparkasse Österreich für Mobilitätsmanagement ausgezeichnet

Die Sparkasse Oberösterreich mit ihren 1.600 Mitarbeitern setzt seit dem Jahr 2021 ein sehr umfassendes Programm um, um die vom Unternehmen verursachten Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Mobilität der Beschäftigten von und zur Arbeit sowie die Dienstfahrten. Die dadurch verursachten CO2-Emissionen wurden seit dem Jahr 2017 bereits um 25 Prozent reduziert. Eine eigene App erleichtert das Bilden von Fahrgemeinschaften, Beschäftigte werden mit Klimaticket oder Jobrad unterstützt, der Anteil der mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahrenen Pendelkilometer von und zur Arbeit konnte von 16 auf 28 Prozent fast verdoppelt werden, mehr als 160.000 Kilometer Dienstfahrten wurden mit dem Öffentlichen Verkehr gefahren, die CO2-Emissionen des eigenen Fuhrparks konnten durch mehr Elektroautos und weniger Diesel-Pkw um 42 Prozent reduziert werden.

Schlager Transport Logistik für Umstellung auf Elektro-Lkw prämiert

Den Güterverkehr auf Klimakurs zu bringen, ist eine besonders große Herausforderung. Die Umstellung auf Elektromobilität spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Transportunternehmen Schlager Transport Logistik aus Saxen im Bezirk Perg setzt bereits vier Elektro-Lkw ein, die jährlich jeweils 120.000 Kilometer fahren. Pro Jahr werden damit im Vergleich zu Diesel-Lkw rund 300.000 Kilogramm CO2 vermieden. 40 Prozent des benötigten Stroms liefert die betriebseigene Photovoltaikanlage samt Speicher. Das Ziel des Unternehmens mit 45 Beschäftigten ist es, bis zum Jahr 2030 alle Lkw auf Elektro-Lkw umzustellen.

www.vcoe.at


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