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LOCHEN. Mit der Regierungskrise und der Entlassung von Innenminister Herbert Kickl bietet die Pfotenhilfe Lochen an, die bereits in Ausbildung befindlichen Polizeipferde aufzunehmen.

Foto: Pfotenhilfe/Matthias Schickhofer
Foto: Pfotenhilfe/Matthias Schickhofer

Aufgrund der aktuellen Regierungskrise hofft die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe, dass sich damit auch das Polizeipferdeprojekt erledigt hat. „Ich biete hiermit an, die schon in der Ausbildung gepeinigten Tiere auf unserem Tierschutzhof aufzunehmen, wo sie dienstfrei gestellt wären und auf über fünf Hektar wenigstens ihr restliches Leben genießen könnten und nur noch liebevoll betreut würden“, erklärt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.

Unsichere Herkunftsländer

Die Pfotenhilfe befürchtet, dass die Pferde von Wiener Neustadt wieder nach Ungarn oder in die anderen Herkunftsländer zurückgebracht werden, wo man erfahrungsgemäß Angst haben müsse, dass sie umgebracht werden. In dem Zusammenhang weist die Pfotenhilfe darauf hin, dass bei den ungarischen Pferden schon vor einigen Wochen wegen Lahmheit reklamiert wurde und sich dadurch deren Überlebenschancen noch weiter verringern würden.


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