Neue Donaubrücke Mauthausen: OÖ Landtag beschließt Finanzierungsanteil
MAUTHAUSEN. Im Landtag am 5. Juli wurde die Gesamtlösung für die Donauquerungen bei Mauthausen beschlossen. Das Land Oberösterreich beteiligt sich mit 55 Prozent und das Land Niederösterreich mit 45 Prozent. Gemeinsam investieren sie rund 125 Millionen Euro in das Projekt.

Konkret handelt es sich dabei um folgende Baumaßnahmen: Bau einer neuen Donaubrücke und Vorlandbrücke etwa 700 Meter stromabwärts der bestehenden Brücke. Darauf folgt die Errichtung eines neuen Tragwerkes und einer neuen Vorlandbrücke an der Stelle der bestehenden Brücke. Bestands- und Linienverbesserungen werden auf der Landesstraße B123a durchgeführt.
„Mit der politischen Einigung beider Länder wird eine neue, leistungsfähige Infrastrukturlösung geschaffen, welche die Länder Ober- und Niederösterreich miteinander verbindet. Sobald die neue Brücke fertiggestellt ist, wird die Bestandsbrücke erneuert. Dies sorgt dafür, dass zu jedem Zeitpunkt eine Donauquerung zur Verfügung steht“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.
„Für die Pendler sowie für die Wirtschaftsräume in Oberösterreich und Niederösterreich ist diese Entscheidung ein wichtiger Schritt. Dieses große Projekt, das zwei Länder verbindet, wird den Regionen beidseits der Donau Dynamik verleihen und so neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärte Landtagspräsident Viktor Sigl in seiner Rede im Oö. Landtag.


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