Afghanischer Asylwerber attackierte und verletzte Mitbewohner mit Messer
NAARN. Ein 23-jähriger Asylwerber aus Afghanistan steht im Verdacht, am 22. April gegen 5:15 Uhr zwei Mitbewohner des Asylquartiers in Naarn mit einem Messer attackiert und verletzt zu haben.

Ein dritter Asylwerber wurde durch Schläge im Rücken- und Kopfbereich verletzt. Die Männer dürften nach einem Zeltfest betrunken nach Hause gekommen und in Streit geraten sein. Bei dem Konflikt dürfte es um Drogen gegangen sein. Als die Polizisten am Tatort eintrafen, konnte eine stark verängstigte Person im Außenbereich angetroffen werden. Ein 20-jähriger Afghane hatte einen tiefen Bauchstich erlitten und wurde nach der Erstversorgung in das Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert. Die beiden anderen Asylwerber aus Afghanistan bzw. aus dem Iran verzichteten auf eine medizinische Versorgung. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und einvernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz wird der 23-Jährige im Laufe des 23. April in die Justizanstalt nach Linz überstellt.


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