NEUFELDEN/HERZOGSDORF. Weil man am Firmenareal in Pürnstein mittlerweile an seine Grenzen stößt, hat sich Biohort-Chef Josef Priglinger nach einem neuen Platz umgesehen. In Herzogsdorf wurde er fündig: Hier soll in der Ortschaft Eidendorf zusätzliche Produktionskapazität geschaffen werden, die Firmenzentrale bleibt aber in Pürnstein.
Gerüchte, dass Pürnstein ganz geschlossen werden soll, zerstreut Firmeninhaber Josef Priglinger gleich. „Der Firmensitz, alle Verwaltungsbereiche und die derzeitigen Produktionskapazitäten bleiben natürlich in Pürnstein“, bekräftigt er. Aber schon mehrmals hat er betont, dass man hier räumlich ansteht. Mit der derzeit in Bau befindlichen 5000 m2 großen Lagerhalle ist das gesamte Areal verbaut. „Wir haben in unserer langfristigen Planung eine neue, moderne Produktionsstätte im Kopf, die in Sachen Material- und Arbeitsfluss alle Stückerl spielt“, sagt Priglinger. In der 53 Jahre alten Müller-Wipperfürth-Halle sei das nicht möglich. Produktion wird ausgeweitet Zusätzliche Produktionskapazität will der europäische Marktführer für Stauraum-Lösungen aus Metall deshalb am neuen Standort in der Nähe des Herzogsdorfer Lagerhauses schaffen. Auf dem 40.000 m2 großen Grundstück wird ab 2018 eine sehr moderne Produktionshalle errichtet, die nur eine kleine Verwaltung beherbergen wird. 40 neue Jobs sollen damit entstehen. Aktuell beschäftigt Biohort 180 Mitarbeiter, die heuer einen geplanten Jahresumsatz von knapp 40 Millionen erwirtschaften.
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