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NIEDERKAPPEL. Gemeinsam mit den Bürgern hat sich die Gemeinde Niederkappel Gedanken über die Zukunft gemacht. Die Ergebnisse und ersten Umsetzungsprojekte wurden beim letzten Markttag präsentiert.

v.l.: Das Niederkappler Agenda-Team nimmt mit Prozessbegleiterin Katharina Dessl (2.v.l.) die künftige Gemeindeentwicklung in Angriff. Foto: Gemeinde Niederkappel

Eine Fülle an Ideen wurden beim Bürgerrat oder der Zukunftswerkstatt besprochen, die im Zukunftsprofil gebündelt sind. Die Themen reichen von Infrastruktur und Nahversorgung, Wohnen und Leben in Niederkappel, Zukunft für Jugend und junge Erwachsene bis hin zu Freizeit und Tourismus oder gesellschaftliches Miteinander. Besonders wichtig ist der Gemeinde auch die regionale Zusammenarbeit, etwa mit dem regionalen Wirtschaftsverband, dem Lebensraumes Donau-Ameisberg, der Initiative Kultursprung oder der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald.

Wünsche bereits erfüllt

Den Worten ließ man auch gleich Taten folgen: Im Pfarrgarten wurde eine Laufbahn für die Feuerwehrjugend und ein „schönes Platzerl“ zum Verweilen und als Treffpunkt für Jugendliche errichtet. Außerdem entstand ein neuer Kinderchor. Um das Freibad im Ort zu halten, werden künftig Ehrenamtliche die Pflege der Anlage unterstützen und ein im Badebuffet zur Attraktivität des Freibades beitragen. Für ältere Niederkappler werden spezielle Angebote für die Generation 55+ gesetzt.

Neue Angebote schaffen

Darüber hinaus engagiert sich die Gemeinde für eine gemeindeübergreifende Kinderbetreuung der Unter-Dreijährigen, den Breitbandausbau im Gemeindegebiet oder die Schaffung eines E-Car-Sharing-Angebotes. Das im Agenda 21-Prozess entstandene Zukunftsprofil bildet ebenso die Basis für die Überarbeitung des örtlichen Entwicklungskonzeptes. „Ich bin überzeugt, dass wir die angestrebten Ziele und Visionen mit tatkräftiger Mithilfe der Bevölkerung auch erreichen werden“, betont Bürgermeister Josef Wögerbauer.


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