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NEW YORK. Zwei Teenagerinnen sind in New York bei einem mutmaßlichen „Subway-Surfing“-Unfall ums Leben gekommen. In den frühen Morgenstunden wurden sie leblos auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Brooklyn entdeckt.

Symbolbild: Ladislav_Zemanek/stock.adobe.com
Symbolbild: Ladislav_Zemanek/stock.adobe.com

Für die beiden Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät.

Was ist „Subway Surfing“?

Das sogenannte „Subway Surfing“ hat sich in Metropolen wie New York zu einem gefährlichen Trend entwickelt. Jugendliche versuchen dabei, auf fahrenden U-Bahn-Zügen mitzufahren – nicht im Inneren, sondern außen: auf den Dächern, an den Kupplungen oder an anderen riskanten Stellen. Oft filmen sie sich dabei, um die waghalsigen Aktionen später auf sozialen Medien wie TikTok oder Instagram zu teilen. Auch die beiden Mädchen sollen laut Polizei versucht haben, solch ein Video aufzunehmen – und dabei verunglückt sein. Wie genau es zu dem tragischen Vorfall kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Einsatzkräfte reagieren fassungslos

Der Fund der Körper gegen 3 Uhr früh löste unter den alarmierten Einsatzkräften großes Entsetzen aus. Auch Mitarbeiter der New Yorker Verkehrsbetriebe zeigten sich tief betroffen. Der Unfall passierte an der Station Marcy Avenue – einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Brooklyn. Die Stadt reagiert bereits seit einiger Zeit mit Aufklärungskampagnen. Unter dem Motto „Ride inside, stay alive“ sollen besonders junge Menschen daran erinnert werden, dass solche Aktionen kein Spiel sind – sondern lebensgefährlich.

Social-Media-Trends können tödlich enden

Leichtsinnige Mutproben können fatale Folgen haben. Ein vermeintlicher Adrenalinkick kann tödlich enden – und hinterlässt trauernde Familien, Freunde und erschütterte Einsatzkräfte. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig über die Risiken solcher Trends aufzuklären – gerade in einer Welt, in der Likes und Klicks für viele zum Maßstab geworden sind.


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