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Revenge of the Mummy: 70-Jährige stirbt nach Fahrt auf Hochgeschwindigkeits-Achterbahn in Universal Orlando

Tips LogoThomas Leitner, 18.01.2026 08:25

USA. In Florida starb eine 70-jährige Besucherin nach einer Fahrt auf der „Revenge of the Mummy“-Achterbahn im Universal Orlando Resort. Florida-Behörden berichten über weitere Zwischenfälle.  
 

Revenge of the Mummy (Foto: Blossom Stock Studio)
Revenge of the Mummy (Foto: Blossom Stock Studio)

Eine Fahrt auf einer der beliebtesten Achterbahnen im Universal Orlando Resort endete für eine 70-jährige Frau tödlich. Laut dem jüngsten Quartalsbericht der Florida Department of Agriculture and Consumer Services wurde die Frau am 25. November 2025 nach der Fahrt auf der Indoor-Achterbahn Revenge of the Mummy ohne Reaktion aufgefunden und später im Krankenhaus für tot erklärt. Details zur Todesursache wurden im Bericht nicht veröffentlicht, und Universal äußerte sich nicht zu dem Vorfall. 

Was über den Vorfall bekannt ist

Die Revenge of the Mummy-Achterbahn ist eine seit 2004 betriebene Indoor-Attraktion, deren Züge auf bis zu etwa 72 km/h beschleunigen und die Fahrgäste durch dunkle Szenarien mit Spezialeffekten führen. Das System hat seit der Eröffnung immer wieder Zwischenfälle verzeichnet: Laut Behörden werden in der offiziellen Statistik seit 2004 insgesamt 21 Vorfälle im Zusammenhang mit dieser Attraktion gelistet, darunter Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit oder auch Verletzungen. 

Der Bericht, der Verletzungen und medizinische Vorfälle in Floridas großen Themenparks zwischen Oktober und Dezember 2025 zusammenfasst, nennt neben dem tödlichen Fall acht weitere gesundheitliche Ereignisse im Universal-Resort und mehrere Vorfälle bei Walt Disney World. Mehrere Besucher klagten über Herzprobleme, Übelkeit oder Schmerzen nach Fahrten, doch keine dieser anderen Situationen endete tödlich. 

Sicherheit in Freizeitparks und vorherige Zwischenfälle

Todesfälle und schwere medizinische Notfälle nach Fahrten in Themenparks sind selten, aber nicht unbekannt. Erst im September 2025 starb ein 32-jähriger Besucher nach einer Stardust Racers-Fahrt im Epic Universe-Bereich von Universal Orlando; seine Todesursache wurde als Unfall durch stumpfe Gewaltverletzungen eingestuft. 

Florida-Themenparks melden Verletzungen und Todesfälle vierteljährlich an den Staat, doch die veröffentlichten Daten enthalten oft nur rudimentäre Angaben und keine genauen Umstände der Vorfälle. Universal hat wiederholt erklärt, zu laufenden Angelegenheiten nicht zu kommentieren.  

 


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