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LINZ/WIEN. Ein Forschungsteam aus Linz und Wien hat am 27. März 2026 eine Methode vorgestellt, die Quantenverschränkung bereits während eines laufenden Experiments überprüft. Die Arbeit soll helfen, aufwendige Auswertungen nach einer Messreihe zu verkürzen und Quantenhardware effizienter zu nutzen.

Verschränkung wird von Quantencomputer genutzt, um die Rechenleistung zu steigern (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Quantenverschränkung bezeichnet eine enge Verbindung zwischen Quantenteilchen, bei der ihre Zustände stärker zusammenhängen, als es in der klassischen Physik zu erwarten wäre. Verschränkung spielt eine zentrale Rolle bei Berechnungen von Qubits, den Informationseinheiten von Quantencomputer.

Das Forscherteam rund um Marwa Marso von der JKU in Linz und Sabrina Herbst von der TU Wien stellt nun auf arxiv.org einen neuen Ansatz vor, der Daten schon während dem Prozess der Messung einarbeitet. Einzelmessungen werden somit sofort verarbeitet, statt erst nach dem Ende des Experiments mit der Auswertung zu beginnen. 

Das ist insofern bedeutend, weil Messungen auf heutiger Quantenhardware deutlich langsamer sind als klassische Rechenprozesse. Das Team will die Leerlaufzeit zwischen zwei Einzelmessungen nutzen, um den Rechenprozess zu beschleunigen.

Laut der Arbeit gelang der Nachweis der Verschränkung mit weniger Messungen als bei bisherigen Vergleichsverfahren. Getestet wurde die Methode an simulierten Werner Zuständen mit zwei bis acht Qubits.

Die Autoren betonen zugleich die Grenzen des Ansatzes. Hohe Momentordnungen in großen Systemen bleiben teuer, entweder beim Speicher oder bei der Rechenzeit. Trotzdem sehen die Forscher die Methode als praktischen Schritt für aktuelle Quantenexperimente.


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