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VRINDAVAN. Bei einem schweren Bootsunglück auf dem Yamuna River nahe Vrindavan in Indien sind am 10. April 2026 mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere Personen wurden schwer verletzt, einige gelten weiterhin als vermisst.

Symbolbild: encierro/stock.adobe.com
Symbolbild: encierro/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam es in einem beliebten Pilgergebiet im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh zu dem tragischen Unglück.

Kollision mit Pontonbrücke

Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierte das Boot während der Fahrt mit einer Pontonbrücke und kenterte anschließend. Berichten zufolge könnten auch starke Windböen zur Instabilität des Fahrzeugs beigetragen haben.

Boot war überladen

Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Boot offenbar deutlich überladen. Obwohl es für etwa 15 Personen ausgelegt war, befanden sich nach unterschiedlichen Angaben zwischen 25 und 32 Menschen an Bord. Die genaue Zahl der Passagiere ist noch nicht geklärt.

Schwierige Rettungsarbeiten

Rettungskräfte suchten das Gebiet mit großem Aufwand ab. Mehr als 120 Taucher waren im Einsatz, um Überlebende zu finden und Vermisste zu bergen. Das Suchgebiet erstreckte sich über mehrere Kilometer entlang des Flusses. Bislang konnten rund 22 Personen geborgen oder gerettet werden

Keine Schwimmwesten

Ersten Untersuchungen zufolge trugen viele Passagiere keine Schwimmwesten. Zudem soll sich das Boot in einem mangelhaften Zustand befunden haben. Diese Faktoren könnten maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Folgen des Unfalls besonders schwer ausfielen.

Touristen unter den Opfern

Bei den Insassen handelte es sich um eine Gruppe von Reisenden, die gemeinsam die Region besuchten. Insgesamt gehörten sie zu einer größeren Gruppe von etwa 150 Personen.

Staatliche Unterstützung angekündigt

Die indische Regierung kündigte finanzielle Hilfen für die Angehörigen der Opfer sowie für die Verletzten an. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zur Verantwortung des Betreibers weiter.

 


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