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GRIECHENLAND. Wer seinen Sommerurlaub in Griechenland verbringt, kann sich auf besonders sauberes Badewasser freuen. Im aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) zählt das Mittelmeerland erneut zu den Spitzenreitern Europas.

Symbolbild: adrianad/stock.adobe.com
Symbolbild: adrianad/stock.adobe.com

Mit einem Anteil von 97,1 Prozent an Badestellen mit der Bestnote landet Griechenland im europaweiten Vergleich auf dem zweiten Platz – nur Zypern schneidet noch besser ab.

Fast alle Badestellen mit Bestnote

Für den aktuellen Bericht wurden in Griechenland insgesamt 1.734 Badegewässer untersucht. Davon erhielten 1.684 die Bewertung „ausgezeichnet“. Weitere 2,4 Prozent wurden als „gut“ eingestuft, lediglich zwei Badestellen erreichten die Kategorie „ausreichend“. Kein einziges Badegewässer wurde als „mangelhaft“ bewertet.

Im europäischen Ranking muss sich Griechenland damit nur Spitzenreiter Zypern geschlagen geben. Dahinter folgen Bulgarien und Österreich. Deutschland belegt Rang sieben, die Schweiz liegt auf Platz 16.

Deutlich besser als der europäische Durchschnitt

Für den Bericht analysierte die Europäische Umweltagentur mehr als 22.000 Badegewässer in 29 europäischen Ländern. Rund 85 Prozent aller untersuchten Gewässer erhielten die Bestnote „ausgezeichnet“. Insgesamt erfüllten 96 Prozent zumindest die geltenden Qualitätsstandards der Europäischen Union. Nur 1,5 Prozent wurden als mangelhaft eingestuft.

Die Behörde führt die hohe Wasserqualität in Europa vor allem auf jahrzehntelange Investitionen in moderne Kläranlagen, eine verbesserte Abwasserentsorgung und ein konsequentes Wassermanagement zurück. Gleichzeitig weisen die Experten darauf hin, dass der Klimawandel, Starkregenereignisse und lokale Verschmutzungen auch künftig eine Herausforderung für die Wasserqualität darstellen.

Küstengewässer schneiden besonders gut ab

Besonders gute Ergebnisse erzielen europaweit die Küsten- und Meeresbadegewässer. Hier wurden 88 Prozent aller untersuchten Badestellen mit „ausgezeichnet“ bewertet. Bei Seen und Flüssen lag dieser Anteil mit 78 Prozent deutlich niedriger.

Gerade davon profitiert Griechenland. Mit seiner mehrere tausend Kilometer langen Küste und den zahlreichen Inseln verfügt das Land über eine außergewöhnlich große Zahl an Küstenbadegewässern. Der aktuelle Bericht bestätigt damit einmal mehr den Ruf Griechenlands als eines der beliebtesten Badeziele Europas. Wer an den Stränden des Landes ins Meer springt, kann dies nahezu überall in Wasser von hervorragender Qualität tun. 


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