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KITZBÜHEL/TIROL. Nach drei Siegen in Folge muss sich Jurij Rodionov am Mittwoch vom ATP 250 Event in der Gamsstadt verabschieden. Der in der Weltrangliste über hundert Plätze vor dem Österreicher liegende Argentinier Tomas Martin Etcheverry siegt in zwei Sätzen. Ein Aufholjagd Rodionovs im zweiten Satz bleibt unbelohnt.

Rodionov schied trotz toller Aufholjagd im zweiten Satz im Achtelfinale von Kitzbühel aus; Foto: gerd2709

Jurij Rodionov (ATP 145) qualifizierte sich mit Siegen über den gebürtigen Russen Andrey Chepelev (6:2, 6:2) und den Ukrainer Vitaly Sachko (6:4, 7:6) für den Hauptbewerb in Kitzbühel. Dort besiegte der Daviscuper in der ersten Runde seinen Landsmann Joel Schwärzler (ATP 185).

Die Nummer vier des Turniers Tomas Martin Etcheverry (ATP 31) machte es Jurij Rodionov im Achtelfinale schwer. Der Sandplatzspezialist spielte druckvoll von der Grundlinie und beging dabei kaum Fehler. Der Niederösterreicher fand schwer ins Spiel. So musste Rodionov gleich zu Beginn seinen Aufschlag abgeben. Mit einem zweiten Break stellte der Argentinier auf 5:2 und holte sich mit eigenem Aufschlag den ersten Durchgang mit 6:2.

Der zweite Satz begann ähnlich: Der Österreicher musste wieder gleich zu Beginn einen Aufschlagverlust hinnehmen. Mit einem zweiten Break stellte Etcheverry auf 4:1. Doch Rodionov steckte nicht auf, schaffte ein Re-Break und verkürzte auf 4:3. Ein umkämpftes Aufschlaggame des Argentiniers ging ebenfalls an den Österreicher, zur Begeisterung des Publikums stand es auf einmal 4:4. Der Satz ging ins Tie-Break, der zum Leidwesen der Zuschauer aber mit 7:4 an den Argentinier ging.

Trotz der 2:6, 6:7-Niederlage kann Rodionov mit dem Abschneiden in Kitzbühel zufrieden sein. In der Weltrangliste wird der Österreicher ein paar Plätze gutmachen. Im Live-Ranking liegt der 27-Jährige auf Rang 136.


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