Bundesforste laden zu kostenlosen Waldführungen in Österreich
ÖSTERREICH. Die Österreichischen Bundesforste laden von Ende August bis Mitte September 2026 zu kostenlosen Waldführungen in ganz Österreich. Bei rund dreistündigen Touren zeigen Experten, wie klimafitte Mischwälder entstehen und wie sich die Forstwirtschaft an Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer anpasst.

Der Klimawandel verändert Österreichs Wälder und stellt die Forstwirtschaft vor neue Aufgaben. Wie die Österreichischen Bundesforste am 20. August 2026 informieren, sollen Besucher bei den Führungen direkt vor Ort erfahren, mit welchen Maßnahmen Wälder artenreicher und widerstandsfähiger werden.
Das Angebot ist Teil des Naturvermittlungsprogramms „Wild.Live!“ und findet in allen zwölf Forstbetrieben der Bundesforste statt. Die kostenlosen Touren richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Thematisiert werden unter anderem Wetterextreme, Borkenkäfer, geeignete Baumarten und der aktive Waldumbau.
Touren führen durch mehrere Bundesländer
In Niederösterreich führen die Touren unter anderem in die Wälder rund um Klosterneuburg und auf den Jauerling. Dort steht die Entwicklung stabiler Mischwälder im Mittelpunkt. In den Ossiacher Tauern in Kärnten erfahren Teilnehmer zudem, wie Drohnen und digitale Hilfsmittel beim Borkenkäfermanagement eingesetzt werden.
In der Steiermark sind Führungen unter anderem in Mürzsteg, beim Ödensee nahe Kainisch und in Altaussee geplant. Dabei geht es um naturnahe Wälder, Naturverjüngung, Totholz sowie Renaturierungsmaßnahmen für Klima und Biodiversität.
Oberösterreich zeigt unterschiedliche Formen der Waldbewirtschaftung
Mehrere Termine gibt es auch in Oberösterreich. In St. Ulrich bei Steyr wird das Zusammenspiel von Wald und Wild behandelt, während in St. Lorenz an der Drachenwand die Pflege von Schutz und Bannwäldern im Mittelpunkt steht.
Im Echerntal bei Hallstatt zeigen die Bundesforste, wie Fichtenbestände schrittweise in Mischwälder mit Tannen, Buchen und seltenen Baumarten umgewandelt werden. In St. Johann am Walde im Kobernaußerwald geht es unter anderem um Borkenkäferfang und die Schäden, die die kleinen Insekten im Wald verursachen können.
Schutzwälder stehen in Tirol und Salzburg im Fokus
In Tirol führen Termine nach St. Johann und Gnadenwald. Dort erfahren Besucher, welche Bedeutung intakte Schutzwälder für Siedlungen und Infrastruktur haben und wie diese langfristig erhalten werden können.
Auch in Salzburg spielt der Schutzwald eine wichtige Rolle. Führungen sind in Kaprun, Bischofshofen und am Heuberg vorgesehen. Dort zeigen die Fachleute unter anderem, wie standortangepasste Baumarten zu stabileren und widerstandsfähigeren Wäldern beitragen.
Für die etwa dreistündigen Führungen empfehlen die Bundesforste festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Termine der kostenlosen Waldführungen
- Salzburg: Bischofshofen am 28. August um 15 Uhr und am 29. August um 9 Uhr; Kaprun am 11. September um 9 Uhr; Heuberg am 11. September um 14 Uhr und am 12. September um 8 Uhr.
- Niederösterreich: Jauerling am 5. September um 9 Uhr; Klosterneuburg am 11. September um 15 Uhr.
- Steiermark: Kainisch am 11. September um 9 Uhr; Mürzsteg um 14 Uhr; Altaussee um 15 Uhr.
- Oberösterreich: St. Ulrich bei Steyr und Hallstatt am 11. September jeweils um 9 Uhr; St. Lorenz und St. Johann am Walde am 12. September jeweils um 9 Uhr.
- Tirol: St. Johann am 11. September um 10 Uhr; Gnadenwald um 14 Uhr.
- Kärnten: Ossiacher Tauern am 18. September um 9 und 13 Uhr.
Anmeldung hier








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