Uber startet in London mit Robotaxis
LONDON/VEREINIGTES KÖNIGREICH. Uber setzt in der britischen Hauptstadt 15 autonom fahrende Elektroautos ein. In jedem Fahrzeug sitzt vorerst eine Aufsichtsperson, weil vollständig fahrerlose Fahrten auf öffentlichen Straßen noch nicht erlaubt sind.

Die Fahrzeuge vom Typ Ford Mustang Mach-E entstanden in Zusammenarbeit mit dem britischen Technologieunternehmen Wayve. Wie UA.NEWS am 6. September 2026 berichtete, liegt der Preis für die Robotaxi-Fahrten derzeit rund 20 Prozent über dem üblichen Uber-Tarif.
Zum Flughafen fahren die autonomen Fahrzeuge vorerst nicht. Während einer Testfahrt musste eine Aufsichtsperson laut dem Bericht eingreifen, nachdem ein Auto in einer engen Durchfahrt nicht weiterkam.
Komplexer Verkehr als Hürde
London stellt autonome Systeme vor besondere Herausforderungen. Enge Straßen, zahlreiche Kreisverkehre, Baustellen sowie viele Fußgänger und Radfahrer prägen den Verkehr in der Millionenstadt.
Wayve setzt dabei auf künstliche Intelligenz, die Verkehrssituationen laufend auswertet. Das System soll ohne eine zuvor detailliert erstellte digitale Karte der Stadt auskommen.
Klassische Taxis bleiben vorerst
Uber erwartet kurzfristig keine Verdrängung der bekannten Londoner Black Cabs. Der Fahrdienst sieht weiterhin Wachstumspotenzial im gesamten Verkehrsmarkt der Hauptstadt.
Neben Uber zählen auch Nvidia und Microsoft zu den Investoren von Wayve. Der Konkurrent Waymo bereitet ebenfalls Fahrten in London vor, hat dort aber noch keinen Dienst für Fahrgäste gestartet.








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