Zubau Ohlsdorfer Gemeindeamt: „Jetzt ist wieder alles unter einem Dach“
OHLSDORF. Mit einem Tag der offenen Tür am kommenden Freitag stellt die Gemeinde Ohlsdorf den Zubau zum Gemeindeamt vor. Neben Bürgerservice und Post sind darin auch drei Kindergarten- und drei Krabbelstubengruppen untergebracht.

Vor zwei Jahren wurde mit dem Bau des Gemeindeamt-Zubaus begonnen. Nachdem im Herbst bereits die Kinderbetreuungseinrichtungen in Betrieb genommen wurden, übersiedelten im Jänner auch die Bürgerservicestelle samt Postpartner und Meldeamt und Teile der Buchhaltung in den Neubau. Hier findet sich auch ein neuer, größerer Sitzungs- und Trauungssaal, der mit neuester Medientechnik ausgestattet ist, sowie ein zusätzlicher Besprechungsraum. Im Bereich des „alten“ Sitzungssaales entstanden Büros für das Bauamt.
Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch der aus den 1980er-Jahren stammende „Altbau“ modernisiert: Die EDV-Anlage wurde auf den neuesten Stand gebracht, eine Alarmanlage schützt das Haus.
Der Zubau wurde notwendig, weil die Gemeinde den Bürgern ihr Serviceangebot unter einem Dach präsentieren wollte. Zudem machte der in den letzten Jahren immer weiter gestiegene Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen auch in diesem Bereich eine Erweiterung notwendig.
Mehr Platz für die Kinder
Nun haben die bisher provisorisch in der Volksschule untergebrachten beiden Krabbelstubengruppen einen fixen Platz, eine dritte kam dazu. Die Kindergartengruppen konnten aus ihrem Quartier im früheren Schülerhort ausziehen – dieser befindet sich nun gemeinsam mit dem Kindergarten 1 wieder in seinem angestammten Hortgebäude neben der NMS.
Ersatz für weggefallene Parkplätze
Die Planung für den Ziegelmassiv- und Betonbau erfolgte im Linzer Architekturbüro Scheuer-Pardametz, als Bauleiter agierte Franz Wahl. Das Gebäude ist barrierefrei und verfügt über einen Lift. Über diesen sind auch die 16 Stellplätze zu erreichen, die sich unterhalb des Anbaus auf Kellerniveau befinden und öffentlich genutzt werden können. Sie ersetzen jenen Parkraum, der durch den Bau weggefallen ist.
Derzeit noch in Arbeit, aber bis zum Tag der offenen Tür vermutlich weitgehend fertig ist die Gestaltung des Vorplatzes. Hier sollen künftig Bänke und eine gut gestaltete Beleuchtung eine angenehme Atmosphäre erzeugen, sodass der Platz als Ortsplatz „präsenter“ wird.
Eine Endabrechnung liegt noch nicht vor. Die bewilligten Schätzkosten für das Bauvorhaben Kinderbetreuungsgebäude und Zubau Gemeindeamt belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro für das Gemeindeamt mit Garage, 960.000 Euro für den Kindergarten und 700.000 Euro für die Krabbelstube. Beim Kindergarten wurde nachträglich noch eine dritte Gruppe genehmigt, für die noch rund 300.000 Euro Schätzkosten hinzukommen.


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