Weiter auf der Suche nach Buslenkern: Kampagne verlängert
OÖ. Vor einem Jahr hat der OÖ Verkehrsverbund in Zusammenarbeit mit den Regionalbusunternehmen die Kampagne „Ohne dich geht's nicht“ gestartet, um auf das Berufsbild Buslenker aufmerksam zu machen. Die Personalsituation hat sich seitdem verbessert, gesucht wird aber weiterhin. Daher geht die Kampagne in die Verlängerung.

Bei Kampagnenstart vor einem Jahr fehlten rund 120 Buslenker in Oberösterreich - mit der Konsequenz, dass es auch zu Ausfällen mehrerer Kursfahrten kam.
Ein Jahr danach hat sich die Personalsituation stabilisiert, die Anzahl der offenen Stellen wurde deutlich reduziert. Dennoch ist die Personaldecke nach wie vor dünn und es braucht für zukünftige Ausbaumaßnahmen im Öffentlichen Regionalbusverkehr noch deutlich mehr Menschen, die sich für diesen Beruf entscheiden. Deshalb wird die Kampagne „Ohne dich geht’s nicht“ auch heuer wieder umgesetzt.
Ausbau des Angebots erforderlich
„Immer mehr Menschen steigen auf die Öffis um - eine Entwicklung, die uns natürlich sehr freut und uns in den Maßnahmen bestärkt. 2023 waren so viele Fahrgäste mit den OÖVV-Regionalbussen unterwegs wie noch nie. Dieser Rekord ist zum einen dem kontinuierlichen Ausbau des Fahrplanangebots, zum anderen aber auch den Verkehrsunternehmen und den vielen fleißigen Buslenkerinnen und Buslenkern zu verdanken, die unsere Fahrgäste tagtäglich sicher von A nach B bringen“, so Herbert Kubasta, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft.
Mobilitäts-Landesrat Günther Steinkerllner (FPÖ) begrüßt dei Verlängerung der Kampagne: „Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen konnten wir eine Trendumkehr einleiten und die Personalsituation bei den Buslenkerinnen und Buslenkern im Regionalbusverkehr bedeutend verbessern. Dank umfangreicher Kommunikationsmaßnahmen ist es uns gelungen, das Interesse an diesem Beruf auch bei Personen zu wecken, die zuvor keine Berührungspunkte mit dem Öffentlichen-Verkehr hatten. Für zukünftige Ausbaumaßnahmen beim öffentlichen Verkehrsangebot wird es noch mehr Personal brauchen. Die wichtigste Grundlage dafür ist eine ausreichende Anzahl an Lenkern.“
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