Papier-und Spielwarenbranche plagen Nachwuchssorgen
LINZ. Eigentlich ist es eine Woche der Jubelstimmung für die Papierbranche: Es ist Woche des Kalenders und damit auch eine Woche der großen medialen Aufmerksamkeit. Die ist wichtig, denn die Branche kämpft um den Nachwuchs. In zehn Jahren ist die Zahl der Betriebe im Papier- und Spielwarenhandel in Oberösterreich doch um mehr als 100 auf 271 gesunken. „Da geht es aber nicht um Konkurse, sondern um fehlende Übernahme“, betont die stellvertretende Spartensprecherin Gisela Gabauer.

„Wir müssen unser verstaubtes Image herausbekommen, der Stehkalender gehört trotz allem noch immer in den meistens Büros und zu Hause dazu“, so Gremialobmann-Stellvertreter Markus Berger über den weiterhin vorhanden Stellenwert. Nachdem es mittlerweile keine großen Fachmessen mehr gibt, will man nun mit einer eigenen Veranstaltung neuen Schwung reinbringen.
Vernetzungstreffen
In der Wirtschaftskammer in Linz soll unter dem Motto „Wir, Papier und Spiel“ kommendes Jahr am 22. April die Veranstaltung stattfinden. Sie soll zur besseren Vernetzung innerhalb der Branche, aber auch mit der Industrie beitragen.


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