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PERG. Es war der Traumberuf von Barbara Pach-Eberhart und es verging kein Tag, an dem sie dem Leben nicht dafür dankte, dass sie sich genau am richtigen Platz fühlen durfte. Nun präsentiert sie in einem Vortrag ihr Leben als Klinikclown. 

Vortrag und Tagesseminare mit Barbara Pachl-Eberhart. Foto: Nina Goldnagl
Vortrag und Tagesseminare mit Barbara Pachl-Eberhart. Foto: Nina Goldnagl

In ihrer Arbeit als Clowndoktor brachte sie demenzkranke Senioren und todkranke Kinder zum Schmunzeln oder zum Lachen. Sie brachte Lichtblicke und Hoffnungsschimmer an Orte, an denen Lebensfreude nicht zum gewohnten Inventar gehört. “Das Clownsein ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Lebensschule“, so Pachl-Eberhart. Diesen Spruch hat sie sich oft vorgesagt - zu Ostern 2008 sollte er sich anhand des Ernstfalls bewähren. Ihre eigenen Kinder wurden nach einem Unfall in jene Intensivstation eingeliefert, in die sie sonst, immer Donnerstags, mit roter Nase und Kostüm zum Blödeln kam. Sie überlebte den Tod ihrer Kinder. Nicht ohne Tränen und ganz bestimmt nicht ohne Verzweiflung. Aber immerhin ohne den Mut zu verlieren und daran zu zerbrechen. Warum sie bis heute überzeugt ist, dass der Clown ihre wichtigste Lebensschule, ihr Retter in der Not, ihr haltbarstes Fangnetz war, und warum wir alle, mitten im Leben, im Alltag, aber auch in Krisenzeiten von der archetypischen Weisheit des Clowns profitieren können, davon erzählt die sie in einem eher unkonventionellen Vortrag, der die Zuhörer womöglich zum Lachen, zum Lächeln und zum nachhaltigen Nachdenken bringt. Am Freitag, 13. April von 19 bis 21 Uhr im Kulturzeughaus in Perg.

Seminare

Im Anschluss finden zwei Seminare mit ihr statt. Das Tagesseminar „Wendepunkt mit Sommersprossen“ findet am 14 April statt und das Tagesseminar „Von der Seele schreiben“  am 15. April. Anmeldungen zum Vortrag sowie zu den Seminaren unter www.mitsinn.org


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