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BEZIRK PERG. Die Personalsituation der Polizei in Oberösterreich sieht laut SPÖ-Klubvorsitzenden Christian Makor, der sich auf die Daten des Innenministeriums bezieht, nicht so aus, wie bisher angenommen. Insgesamt fehlen 383 Vollzeit-Polizeikräfte in Oberösterreich.

SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn. Foto: SPÖ Klub
SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn. Foto: SPÖ Klub

„Wenn mehr Polizei versprochen wird und tatsächlich weniger Polizei vor Ort ist, dann fühlen sich aktive Polizeikräfte und Bevölkerung gleichermaßen gepflanzt“, erklärt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor. Im Bezirk Perg gibt es 90 Planstellen, diesen stehen 76,5 Vollzeitkräfte gegenüber. Es fehlen laut Auskunft des Innenministeriums der Polizei somit 13,5 Vollzeitkräfte. “Freunde und Familie von aktiven Polizisten wissen, dass 60-Stunden-Wochen keine Einzelfälle sind. Da bleibt kaum Zeit für etwas anderes als die Arbeit. Das ist in einer Zeit, in der Work-Life-Balance groß geschrieben wird, eine echte Herausforderung. Als Personalvertreter ist mir besonders wichtig, dass die beruflichen Rahmenbedingungen passen und niemand zeitlich überfordert wird“, fordert FSG-Polizeigewerkschafter Norbert Höpoltseder. Die SPÖ fordert daher einen echten Karenzpool mit eigenen Dienstposten zur Unterstützung der Polizeikräfte vor Ort, Polizeiinspektionen vor Ort müssen ihr zugesagtes Personal erhalten, um Sicherheitsaufgaben vor Ort erledigen zu können.


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