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ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Rund um die Impfungen im Seniorenwohnheim St. Georgen an der Gusen sind nun neue Vorwürfe ans Licht gekommen. Daher hat sich die Fraktionsobfrau der Grünen, Renate de Kruijff, zu Wort gemeldet. Bürgermeister Erich Wahl wirft alle Vorwürfe zurück und verteidigt die Impfstrategie.

 (Foto: Tong_stocker/ Shutterstock.com)
(Foto: Tong_stocker/ Shutterstock.com)

Wie nun bekannt wurde, gingen von den 206 Impfungen in St. Georgen an der Gusen offenbar nur 59 an Heimbewohner. Fraktionsobfrau Renate de Kruijff ruft in ihrer Wortmeldung zu Transparenz bei den Impfungen und gleichzeitig zum Zusammenhalt auf: „Unser aller Ziel muss sein, dass Menschen aus den Risikogruppen und das Gesundheitspersonal so rasch als möglich geimpft werden können. Mir ist unverständlich wie es geschehen konnte, dass so viele Impfdosen für Personen aufgewendet wurden, die nicht zu den ersten Zielgruppen des Impfplanes der Bundesregierung gehören. Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass die Vorgänge rund um die Corona-Impfungen in unserem Seniorenwohnheim genauestens geprüft und aufgeklärt werden. Die derzeitigen Diskussionen und Gerüchte spalten unseren Ort und das in einer Zeit, wo wir guten Zusammenhalt so dringend brauchen. Hier kann nur Transparenz helfen, um das Vertrauen wiederherzustellen. Von wem wurde bei der Impfaktion in St. Georgen die Entscheidung getroffen, wer hier den Vorzug bei den Impfungen bekommt? Wurde da schon im Vorfeld ein Plan oder eine Liste erstellt und auf Basis welcher Entscheidungsgrundlagen wurde eine etwaige Liste erstellt? Besonders appellieren möchte ich an alle bereits geimpften Personen: Bitte halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln trotzdem ein und tragen sie eine Maske! Die Impfung schützt nur Sie selbst. Eine Weitergabe des Coronavirus durch Geimpfte ist derzeit nicht gesichert auszuschließen.“

„Land OÖ hat die Anzahl der Impfungen bestellt“

Laut Bürgermeister Erich Wahl ist ganz klar nach der Vorgabe des Landes OÖ geimpft worden: „Ich habe keinen Einfluss darauf gehabt. Es wurden ausschließlich Angehörige oder Menschen, die Serviceleistungen im Haus erbringen, geimpft. Wir haben am 7. Dezember erfahren, dass das Land OÖ zwei Tage vorher 164 Impfdosen für die Gemeinde St. Georgen an der Gusen beim Bund bestellt hat. Das Land hat auch darauf verwiesen, dass wenn Dosen übrig bleiben, Angehörige oder weitere Risikopatienten geimpft werden sollen.“ 


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Fritz Baumgartner
Fritz Baumgartner
13.02.2021 08:02

Impfstoff-Fabriken! Weltweit und Sofort!

Es muss doch rechtlich, technisch und logistisch möglich sein, dass auch das Gewöhnlichvolk jederzeit zu einem Impfstoff kommen kann, und das weltweit! Auch in Südafrika, in Südamerika, in Tirol, in Bayern und im Unteren Mühlviertel. Wir Volk stehen noch nicht einmal in der Warteschlange und vorne agieren ungustiös ein paar moralisch mutierte Bürgermeister mit Ellbogentechnik. In meiner jugendlichen Tramperzeit war es selbst auf jeder Griechenlandinsel möglich ein Löwenbräu zu trinken, ohne dass dieses zentral vom Löwenbräukeller München ausgeliefert werden musste. Es war „licensed by Bavaria …“. Wir brauchen umgehend weltweit Produktionsfabriken für Impfstoffe. Es wird ja juristisch wohl möglich sein, die Patente und Rezepte gegen entsprechende Tantiemen von den börsenotierten Pharmakonzernen auf Augenhöhe zumindest befristet herauszuverhandeln. Für die jahrzehntelange vorbereitende Molekular-Forschung an den Universitäten haben ja auch wir Steuerzahler hergehalten! Bei diesem Impfstoff darfs nicht prioritär um Macht und um Milliardengewinne für ein paar Börsianer gehen. Hier geht’s ums Überleben der Menschheit, weltweit!