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PÖGGSTALL. Die diesjährige Landesausstellung „Alles was Recht ist“ lockte bereits 100.000 Besucher ins Schloss. Am Sonntag wurde die Jubiläumsbesucherin geehrt.

Geschäftsfhrer Landesausstellung Guido Wirth (von links), Bürgermeisterin Margit Straßhofer (ÖVP) Ehrengast Ulrike Koppensteiner aus Obermeisling mit ihrem Ehemann Anton und Tochter Johanna sowie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei der Besucherehrung. Foto: NLK/Reinberger

Seit dem 1. April steht das Südliche Waldviertel ganz im Zeichen der Niederösterreichischen Landesausstellung. „Alles was Recht“ ist zeigt die Entwicklung der Rechtsprechung von der Historie bis in die Gegenwart, stellt Fragen nach Vergeltung und Strafe und beleuchtet alternative Formen wie Diversion und Mediation. Ein besonderes Anliegen ist, die Landesausstellung für alle Menschen mittels universellem Design erlebbar zu machen.

„Einzigartige Landesausstellung“

„Diese Landesausstellung ist einzigartig und die Geschichte des Schlosses Pöggstall wurde durch eine Generalsanierung neu geschrieben. Pöggstall war am Puls der Zeit und ist es wieder. Die ganze Region Südliches Waldviertel lebt und identifiziert sich mit der Landesausstellung, die Menschen sind stolz auf ihre Region“, freute sich ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Alles was Recht ist vermittelt das Thema Recht auf sehr beeindruckende Weise und die Sonderausstellung Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof streicht die damalige, bedeutende, Stellung Pöggstalls als Zentrum höfischer Kunst hervor. Unsere Gäste finden im Südlichen Waldviertel ein großartiges Angebot vor, das mit Sicherheit für jede und jeden etwas bietet und zu einem mehrtägigen Aufenthalt einlädt.“

„Pöggstall ist ein Anziehungspunkt“

„Schloss Pöggstall ist wieder von Bedeutung, ist ein Anziehungspunkt und ein Musterbespiel wie man ein Denkmal in die Gegenwart führt. Außerdem ist diese Landesausstellung eine inklusive Schau, die die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen berücksichtigt und einen gleichwertigen Zugang zu Informationen ermöglicht“, betonte der Geschäftsführer der Niederösterreichischen Landesausstellung, Guido Wirth.

Ulrike Koppensteiner aus Obermeisling, die mit ihrem Ehemann Anton und der 13-jährigen Tochter Johanna die Landesausstellung besuchte, war die glückliche 100.000. Besucherin. Nebst der sehr spannenden und zeitgemäßen Aufbereitung des Themas Recht sind die beeindruckenden barrierefreien Zugänge zu den Ausstellungsinhalten aufgefallen. Dies versteht die Organisationsleiterin der Abteilung für Umwelt und Hygiene als ein klares Signal - die Landesausstellung ist sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bewusst und nimmt hier eine wichtige Grundeinstellung in der Gesellschaft ein. Ebenso beeindruckt zeigt sich Ulrike Koppensteiner von der einzigartigen Generalsanierung des Schlosses Pöggstall.

Aus der Ausstellung hinaus

Das „Los geht“s Heft“, unter dem Titel „Auf den Zweiten Blick“, lockt in die umliegende Landschaft. Ein lehrreicher und lebendiger Rundweg um das Schloss von zirka einer Stunde mit überraschenden Aus- und Einblicken. Des Weiteren bilden sechs Waldviertel-Stationen eine Auswahl der schönsten Ausflugsziele rund um das Schloss Pöggstall. Zwischen Donau, Ysper- und Weitental bis hin zum Weinsberger Wald eröffnet sich eine vielfach unbekannte Welt, die einlädt, sie zu entdecken.


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