Prinzersdorfer Künstlerin zu Gast in Paris
PARIS/PRINZERSDORF. „Bonjour Paris“ hieß es für die Prinzersdorfer Künstlerin Christina Steinwendtner Ende Mai: sie nahm an der „Art-Shopping“-Messe im Carrousel du Louvre teil.

„Die 18. Ausgabe des Salon Art Shopping im Carrousel du Louvre Paris ist bereits wieder Geschichte, aber für mich war es wieder ein Musenkuss der besonderen Art und die Bestätigung meiner künstlerischen Entwicklung“, freut sich Steinwendtner. Mit 27. 000 Besuchern – und die Zahl der Kunstinteressierten, aber auch Aussteller, steigt von Jahr zu Jahr – ist die „Art Shopping“-Messe eine besondere Veranstaltung für Enthusiasten, Sammler und Fachleute zeitgenössischer Kunst in Paris.
Über 500 Künstler
Über 500 Künstler der jungen aufstrebenden Generation aus fast allen Nationen der Welt treten hier in das Rampenlicht und präsentieren sich einer breiten Öffentlichkeit. Dazu zählt auch Steinwendtner, die bereits in Metropolen wie New York, Peking, Berlin, Budapest, San Diego, Venedig oder Wien mit ihren Werken zu Gast war. Für ihre Arbeiten erhielt sie bereits Auszeichnungen wie den Mailänder „Tiepolo-Preis“, den „Canaletto-Preis“ von Venedig oder das „Certificate of Excellence“ aus Santa Barbara in Kalifornien.
Zur Person
Christina Steinwendtner wurde in St. Pölten/Österreich geboren. Ihren ersten bewussten Kontakt mit Kunst hatte sie im Zusammenhang mit italienischer Straßenmalerei. Später studierte sie an der Kunsthochschule. Im Jahr 2006 eröffnete sie ihr eigenes Atelier und ist seither als freischaffende Künstlerin tätig.
Kunstbegriff
In ihrer Kunst geht es Christina Steinwendtner darum, die vor 500 Jahren von Albrecht Dürer aufgegriffen Themen wie Schrift im Bild, Reduzierung, Weißhöhung und die genaue Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper fort- und in neue Darstellungsansätze zu überzuführen. In ihren abstrakten Werken bringt sie Kraft und Vielfalt der gesamten Schöpfung zum Ausdruck, die in der Komplexität und Genialität des menschlichen Körpers und in ihren abstrakten Kompositionen durch eine harmonische Balance zwischen Formgestaltung und Farbkonzepten ihren Widerhall findet. Diese Welt der „verborgenen Harmonie“, wie es die Künstlerin nennt, soll den Betrachter ihrer Werke im Innersten ergreifen und ihn an den kreativen Ideen der Künstlerin teilnehmen lassen. Unter oben genannter Anlehnung an Dürer wendet Christina Steinwendtner insbesondere in ihren Aktbildern die Weißhöhung und Reduzierung als künstlerischen Gestaltungsmittel an, ebenso wie in ihren abstrakten Werken das Prinzip einer Verbindung von Bild und Schrift.
Ausstellungen
Christina Steinwendtner stellt seit 1997 im In- und Ausland aus. Von 24. bis 26. Juni wird man eine Auswahl ihrer Werke in der Galerie Artopia, Wiedner Hauptstraße 46, 1040 Wien sehen können.


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