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RIED. Einen „nicht unerheblichen Zwischenschritt“ beim Hallenbad verkündete Bürgermeister Albert Ortig mit den Fraktionsvertretern am Montag. In den Verhandlungen mit dem Land habe die Stadt erreicht, dass sie die Ausschreibung sofort durchführen kann.

  1 / 2   Beim Bau des neuen Hallenbades wird sowohl auf Attraktivität als auch auf Nachhaltigkeit geachtet. (Grafik: ISG)

Dadurch verspricht sich die Stadt etwas günstigere Preise. Der vorzeitigen Genehmigung, die laut Ortig „nicht selbstverständlich ist“, ging die genaue Ermittlung der Gesamtkosten voraus.

14 Millionen Euro

Das neue Bad soll netto 14 Millionen Euro kosten – dieser Betrag wurde vom Land geprüft und für „im Rahmen befindlich“ beurteilt. Die förderbaren Kosten (ohne Gastronomie, Außenbereich sowie Wellness-, Gesundheits- und Saunabereich) betragen 9.165.000 Euro. Dafür erhält die Stadt vom Land eine Förderung in Höhe von zwei Drittel: jeweils 3.055.000 Euro Landeszuschüsse und Bedarfszuweisungen bis 2019.

„Durch diese relativ schnelle Finanzierung halten sich auch die Vorfinanzierungskosten im Rahmen“, ist Vizebürgermeister Thomas Dim (FPÖ) erfreut.

Die „Stunde der Kostenwahrheit“ schlägt laut Projektleiter Ernst Lindinger von der ISG am 17. Dezember. Dann endet nämlich die Ausschreibung und die Billigstbieter für die 13 im ersten Paket ausgeschriebenen Gewerke stehen fest. Weitere Arbeiten werden 2016 ausgeschrieben.

ISG-Direktor Herwig Pernsteiner: „Wir hoffen, dass wir wie bei der Errichtung des Bundesschulzentrums nicht nur den Kostenplan einhalten, sondern die geplanten Kosten sogar unterschreiten können.“

Laut Projektleiter Lindinger arbeiten seit knapp einem Jahr etwa 15 Fachleute zusammen mit der zukünftigen Betreiberfirma GMF mit Hochdruck an dem Projekt. Bei der Bauverhandlung im Sommer habe es keine Einwände gegeben. Die seit Freitag laufende Ausschreibung werde am 17. Dezember abgeschlossen, bis Jänner werden dann die Angebote „rechnerisch und inhaltlich“ geprüft: „Wenn alles passt, wird im Februar entschieden und kann im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.“

Somit könnte das Hallenbad im Herbst oder Winter 2017 eröffnet werden.

Das Bad wird 430 Quadratmeter Wasserfäche und einen Wellness- und Saunabereich mit rund 1000 m2 haben. Bei den Materialien und der Bauweise wird stark auf Nachhaltigkeit geachtet; das Gebäude wird den Niedrigstenergie-Standard erfüllen, was sich günstig auf die Enregiekosten auswirken wird. Zudem wird das Bad barrierefrei sein.

Pächter

Die laufende Klage der alten Pächter bezeichnete Bürgermeister Ortig als „unterschiedliche Sichtweise und Rechtsmeinung“, die mit den Bauarbeiten überhaupt nicht zusammenhänge.


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