Streetwork hilft bei der Herbergssuche
RIED. Mit der Aktion Glücksstern will Tips Ried heuer Streetwork Ried dabei helfen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die plötzlich ohne Wohnung dastehen, in dieser Notsituation zu helfen.

Um die Wohnung zu verlieren, muss gar kein „jugendlicher Leichtsinn“ im Spiel sein, weiß die Streetworkerin Kerstin Hofstätter, die in solchen Fällen oft die erste Ansprechstation ist.
Sie kann von etlichen Fällen berichten, in denen junge Leute völlig unschuldig in diese Situation kamen – oft durch den Verlust des Jobs oder das plötzliche Ende einer Beziehung. Es reicht aber auch eine große Autorechnung oder eine aus Unkenntnis über die rechtlichen und finanziellen Folgen oder aus Scham nicht beglichene Inkassoforderung, die schnell von 100 auf 900 Euro wachsen kann. Hofstätter: „Scheitern ist in unserer Gesellschaft nicht vorgesehen. Bevor sie um Hilfe bitten, versuchen viele Leute, die Situation zu ignorieren oder „irgendwie“ zu bewältigen, bis es zu spät ist.“
Der Arbeitskreis Wohnen hat eine Krisenwohnung, die von der Caritas verwaltet wird. „Die Zusammenarbeit mir der Stadt funktioniert gut“, sagt die Streetworkerin, „aber letztlich ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn es schnell gehen muss, kann Streetwork die Leute manchmal nur kurzfristig in einer Pension unterbringen.“
Bei der Aktion Glücksstern geht jeder gespendete Euro an Streetwork Ried. Großspender ab einer Spendensumme von 500 Euro werden auf Wunsch mit Foto veröffentlicht. Das Konto für diese Aktion stellte die Sparkasse Ried-Haag kostenlos zur Verfügung.
Spendenkonto „Aktion Glücksstern“
- Bank: Sparkasse Ried-Haag
- IBAN: AT08 2033 3000 2510 4159
- BIC: SPRHAT21XXX


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