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OÖ/RIED. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Verkehrstoten im Bezirk Ried von sieben auf acht angestiegen – die Zahl liegt etwas über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Ried ist damit einer der vier Bezirke in Oberösterreich, in denen die Opferzahl entgegen dem allgemeinen Trend anstieg. 

Im Vorjahr kamen im Bezirk Ried acht Menschen im Straßenverkehr ums Leben. (Foto: Wodicka)
Im Vorjahr kamen im Bezirk Ried acht Menschen im Straßenverkehr ums Leben. (Foto: Wodicka)

Sowohl in Oberösterreich als auch in ganz Österreich setzte sich der langjährige Trend niedrigerer Opferzahlen fort. 

In der aktuellen Statistik mussten in Oberösterreich 81 tödlich verunglückte Personen registriert werden. Dies sind neun Todesopfer weniger als im Jahr 2016. Gleichzeitig entspricht dies dem zweitniedrigsten Wert seit Führung der Statistiken. 

In ganz Österreich kamen 410 Menschen ums Leben. Das ist ein historischer Tiefstwert. 

Bezirk Ried

Im Bezirk Ried wurde mit acht Verkehrstoten allerdings der höchste Wert seit fünf Jahren verzeichnet. Ried zählt mit Braunau (9), Kirchdorf an der Krems (9) und Grieskirchen (7) zu den Bezirken, in denen die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr gestiegen ist.

Deutlich abgenommen hat die Zahl der tödlich Verunglückten im Bezirk Urfahr Umgebung und im Bezirk Vöcklabruck. Der sicherste Bezirk war im vergangenen Jahr Steyr Stadt mit keinem einzigen verkehrsbedingten Todesfall. Insgesamt sind oberösterreichweit 81 Personen im Straßenverkehr tödlich verunglückt – um neun Personen weniger als im Jahr 2016.

Die häufigsten Ursachen

Unachtsamkeit und nichtangepasste Geschwindigkeiten waren auch 2017 die häufigsten Ursachen für tödliche Unfälle. Mehr als jeder zweite Unfall mit Todesfolge ist darauf zurückzuführen. Als große Gefahr hat sich besonders das „Handy am Steuer“ etabliert.

PKW-Fahrer stellen mit 36 Todesfällen die gefährdetste Gruppe dar, danach folgen Fußgänger (14) und Motorradfahrer (12). Während im Jahr 2017 oberösterreichweit vier Mopedfahrer tödlich verunglückten, waren es bei den Radfahrern doppelt so viele.


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Gastuser
Gastuser
10.01.2018 23:03

Verkehrstote Bezirk Ried

Im Bezirk Ried sind die meisten schlecht ausgebauten Strassenverbindungen. Speziell nach Salzburg oder ins Salzkammergut. Außerdem ist auch der Zustand der Straßen sehr desolat. Daher kein Wunder wegen dervielen Unfälle, wenn unsere Bezirkspolitiker weiterhin schlafen. Das Innviertel braucht tatkräftige Vertreter bei den Verhandlungen in der Landespolitik, damit nicht nur der Zentralraum gut ausgebaut ist.


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