Volkshilfe will effizienter werden und sich politisch lauter zu Wort melden
RIED. Die Volkshilfe Oberösterreich hat ihre Organisation komplett neu strukturiert. Das wirkt sich auch auf den Bezirksstützpunkt Ried aus.

Der neue Bezirkskoordinator Jürgen Pouget nannte den wichtigsten Grund für die Umstrukturierung: „Die Volkshilfe ist in den letzten 25 Jahren in viele neue Bereiche gewachsen. Wir haben in Oberösterreich 1900 fixe Mitarbeiter und rund 1000 Ehrenamtliche, da war die Struktur mit den Bezirksvereinen nicht mehr zeitgemäß.“
Vier GmbHs
Die Aufgaben der Volkshilfe (die vor 70 Jahren von Bruno Kreisky gegründet wurde) werden jetzt auf vier neu geschaffenen GmbHs aufgeteilt. Die eigentliche Dienstleistung bleibt jedoch direkt vor Ort wie bisher, für die Kunden ändert sich nichts.
Die Bezirksvereine sollen künftig das sozialpolitische Rückgrat der Volkshilfe sein. Obmann Josef Hellmann: „Wir wollen uns noch öfter und noch lauter zu Wort melden.“
Neue Aufgaben
Die bisherige Geschäftsführerin Petra Lobmeier hat noch mehr Verantwortung übernommen und ist seit Juli als Bereichsleiterin der Volkshilfe Gesundheits- und Soziale Dienste für die Bezirke Braunau, Eferding, Grieskirchen und Ried sowie weiterhin für das Kinderbetreuungsprojekt Löwenzahn, das es in dieser Form nur in Ried gibt, zuständig.
Auch die Stützpunktbeauftragte Helga Stadler, die erste Ansprechperson ist, hat als „Drehscheibe“ zwischen Bezirksverein, den Dienstleistungen in der Region und den zentralen GmbH mehr Verantwortung bekommen.
Volkshilfe Ried
Insgesamt sind bei den Einrichtungen der Volkshilfe im Bezirk Ried 70 Mitarbeiter beschäftigt, die von zehn freiwilligen Helfern und ehrenamtlichen Funktionären unterstützt werden.


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