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RIED. Im ersten Halbjahr 2019 verzeichnet die FACC AG einen leichten Umsatzanstieg auf 373,4 Millionen Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern) lag bei 16 Millionen Euro.

FACC gilt in der Branche als Innovationsführer. (Foto: FACC)
FACC gilt in der Branche als Innovationsführer. (Foto: FACC)

In der Vergleichsperiode 2018/19 lagen die Umsatzerlöse bei 367,4 Millionen Euro. Die leichte Steigerung um 1,6 Prozent auf 373,4 Millionen Euro ist auf einen Anstieg der Produktumsätze zurückzuführen, die weiterhin die Umsatztreiber des Unternehmens sind. Nach wie vor tragen alle wesentlichen Flugzeugprogramme der FACC-Hauptkunden Airbus, Boeing, Bombardier und Embraer sowie Umsätze aus den jeweils dazugehörigen Triebwerksfamilien zum Wachstum des Konzerns bei.

Anlaufkosten drücken EBIT

Das EBIT lag vor einem Jahr noch bei 28,5 Millionen Euro. Der Rückgang auf 16 Millionen entspricht den Prognosen und ist eine Folge der Anlaufkosten für kürzlich in Serie gebrachte Projekte im Segment Cabin Interiors. „Die operativen Maßnahmen zur Kostenreduktion schreiten zügig voran und werden ab der zweiten Jahreshälfte 2020 zu einer stabilen Ertragskraft führen“, sagte FACC-CEO Robert Machtlinger.

FACC geht langfristig von einem anhaltenden Wachstum in der Luftfahrtindustrie aus, das sich aktuell jedoch leicht abgeflacht hat. Dadurch ist der Anstieg der Umsatzentwicklung etwas geringer als geplant.

Neue Aufträge

FACC verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 Auftragseingänge in Höhe von über 800 Millionen US-Dollar. Die neuen Aufträge tragen zur Ausweitung des Kunden- und Produktportfolios bei und stärken die Marktposition des Konzerns nachhaltig.

„Erfreulich ist, dass sich die FACC-Gruppe im Ranking der Top 100 der globalen Aerospace-Unternehmen ein weiteres Mal in Folge verbessern konnte und in der Branche den Ruf eines Innovationsführers genießt. Neue Aufträge – nicht nur von langjährigen, sondern auch von neuen Kunden – bestätigen dies eindrucksvoll“, so Machtlinger.

Ausblick

Im Rahmen der 5. ordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli wurde unter anderem die Änderung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr beschlossen. Somit ist das Jahr 2019 ein Rumpfgeschäftsjahr, welches am 31. Dezember 2019 (1. März 2019 - 31. Dezember 2019) enden wird.

Für das laufende Geschäftsjahr (Rumpfgeschäftsjahr) erwartet das Management einen Umsatz von rund 600 Millionen Euro. sowie eine EBIT-Marge von annähernd 6 Prozent. Diese Erwartung entspricht einem weiterhin planmäßigen Verlauf der Kundenbedarfe für das restliche Geschäftsjahr. Bei der Prognose muss berücksichtigt werden, dass die unterjährige Entwicklung wegen diverser saisonaler Effekte nicht linear verläuft.

Unter Berücksichtigung des verkürzten Geschäftsjahres bleiben die weiteren Aussagen des Managements zu den Einflüssen und Maßnahmen zur Umsatz- und Ergebniserwartung unverändert aufrecht.


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