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RIED. In regelmäßigen Abständen lädt die Wirtschaftskammer Ried mit der Sparkasse Ried-Haag unter dem Titel „Wirtschaft trifft ...“ zum mittäglichen Austausch mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft ein.

Wirtschaft trifft ... (v. l.): WK-Bezirksstellenleiter Christoph Wiesner, Michael Schachinger, Carmen Gurita-Wiesbauer, die Vorstandsdirektoren der Sparkasse Ried-Haag Elfriede Mild-Sejkora und Wilfried Bachmayr, Roland Murauer, WK-Bezirksobmann Josef Heißbauer

Bislang letzter Gast war Roland Murauer, der Geschäftsführer der ARGE Stadtmarketing. Er sprach über das Rieder StadtUp-Projekt, das wegen des großen Erfolgs mit StadtUp 2.0 heuer eine Neuauflage erfährt – die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Dezember (www.stadtup-ried.at).

Verbessertes StadtUp 2.0

StadtUp 2.0 biete einige Verbesserungen, sagte Murauer. Unter anderem gäbe es wesentlich mehr Netzwerkpartner (24 statt 13) und mehr Leistungen (darunter E-Mobilität, Handwerkerbonus). Erfolgsfaktoren seien das Netzwerk vor Ort, die Hilfe gerade in Bereichen, bei denen Gründer oft sparen, und die Einstellung „Wir nehmen nicht jeden. Wir fördern keine Konkurse mit Anlauf.“

Innenstadt wird wieder interessant

Murauer: „Nach dem Jammertal 2015 wird die Innenstadt wieder interessant. Bis jetzt haben sich 39 Unternehmen angesiedelt. Bei den Neugründungen in der Innenstadt gibt es einen Prozess in Richtung Spezialisierung.“

Murauer hatte zwei Jungunternehmer mitgebracht, die bei der ersten StadtUp-Aktion erfolgreich waren und über ihre Erfahrungen mit StadtUp sprachen.

„frech & wild“

Carmen Gurita-Wiesbauer, die den „frech & wild“-Lieblingskinderladen am Hauptplatz führt, ist eine Quereinsteigerin, die ihren Businessplan erst eine Woche vor Schluss einreichte. Sie lobte die „gute und wichtige“ Unterstützung durch das StadtUp-Netzwerk in der Startphase ihres Unternehmens.

„Schuach“

Der Orthopädie-Schuhmachermeister Michael Schachinger (“Schuach – Schuhe mit persönlicher Note“ am Kirchenplatz) war schon vorher selbstständig. An einen Standort in Ried hatte er zuerst nicht gedacht, weil ihn die Mieten abschreckten. Er fertigt Maßschuhe an, arbeitet aber auch für andere Schuhmacher. Sein Erfolgsrezept: „Ich mache etwas, das es im Internet nicht gibt, und fahre gut damit.“


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