Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED. Vor zwei Jahren startete die Inn-Salzach-Euregio das Agenda 21- Schwerpunkt- und Impulsprojekt rund um das Thema „Multilokalität“ in der Region Innviertel-Hausruck. Mit dem Projektabschluss blicken die Regionalmanagerinnen Stefanie Moser und Sandra Schwarz zufrieden zurück und mit noch mehr Neugierde nach vorne. Denn das Projektende ist vielmehr der Anfang einer vielversprechenden dauerhaften Weiterarbeit am Thema „Multilokalität“ in der Region.

Stefanie Moser (RMOÖ), Christian Fuchs (KULI) und Sandra Schwarz (RMOÖ) freuen sich mit dem engagierten „StadtLandler“ Netzwerk weitere Impulse zum Thema Multilokalität in der Region Innviertel-Hausruck setzen zu können. Foto: RMOÖ GmbH

So theoretisch und komplex der Zugang zu diesem Thema anfänglich auch war, so vielversprechend und vielfältig sind nun die Ergebnisse aus dem Projekt. Aus dem Ziel ein Netzwerk aus multilokal lebenden Menschen in der Region aufzubauen, sind die „StadtLandler“ entstanden. Motivierte Innviertler, die voller Begeisterung und Elan das Thema weitertragen und zukünftig als Andockstelle für Multilokale in und aus der Region und darüber hinaus fungieren wollen. „Wir wollen mit unserem Blick von außen Innovation und Neues in die Region bringen. Wir wollen aber auch für Innviertler, die derzeit nicht vor Ort sind und jene, die neu ankommen und Anschluss suchen, Andockstelle sein“, so Christian Fuchs, Koordinator der StadtLandler.

Plattform StadtLandler

Mit dem Aufbau einer Plattform und unterschiedlichen Aktivitäten zur Gestaltung und Verbindung von Stadt und Land wollen die StadtLander aktiv ins Tun kommen. „Für uns als Regionalentwicklerinnen ist es der größte Erfolg, wenn wir ein so wichtiges Thema für die zukunftsfähige Entwicklung der Region setzen können und dieses dann tatsächlich bei der engagierten Zielgruppe Zuspruch findet und nach offiziellem Projektende weiterverfolgt wird. Das ist für uns echte Projekt-Nachhaltigkeit“, so Stefanie Moser.

Denk- und Handwerkzeug für Gemeinden

Neben dem Aufbau des StadtLandler-Netzwerks waren auch Gemeinden eine weitere zentrale Zielgruppe im Projekt. Zwei Pilotgemeinden – Ried und Taiskirchen – setzten sich in einer Reihe von Workshops mit ihren multilokal lebenden Menschen auseinander, um ihre Bedürfnisse und Potenziale für die jeweilige Stadt oder Gemeinde besser kennen zu lernen. Die Erfahrungen aus den Pilotgemeinden und dem Netzwerk münden nun in einem Druckwerk mit dem Namen „Denkwerkzeug Multilokalität – ein Kompass für Gemeinden und Regionen“. Es ist als „Workbook“ konzipiert und soll interessierten Gemeinden und Regionen konkretes Arbeitsmaterial und Methoden bieten, um sich diesem spannenden Lebensstil zu nähern und die Menschen dahinter proaktiv ansprechen zu können.

Workbooks für Gemeinden

„Wir möchten im kommenden Jahr mit Hilfe dieses Workbooks noch mehr Gemeinden für dieses Thema begeistern. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass multilokal lebende Menschen eine Bereicherung und Bindeglied nach außen für eine Gemeinde sein können“, sind die beiden Regionalmanagerinnen Sandra Schwarz und Stefanie Moser von der Relevanz der Multilokalen für Impulse im ländlichen Raum überzeugt.

Wer mehr über die StadtLandler oder über das Projekt erfahren möchten, findet alle Informationen unter http://inn-salzach-euregio.at/multilokal


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden