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LOHNSBURG. Ursprünglich gab es in Lohnsburg sechs Zechen, in denen der Landlertanz Brauch war. Jede Zeche hatte ihre eigenen Figuren und „Gstanzln“.

Lohnsburger Zeche mit Obmann Andreas Mayer (Foto: privat)
Lohnsburger Zeche mit Obmann Andreas Mayer (Foto: privat)

Als die Zechen aus der Mode kamen, verschwand auch der Landlertanz. Nur die Stelzener und die Lohnsburger Zeche hielten dieses Brauchtum noch lange hoch. Heutzutage besteht nur mehr die Lohnsburger Zeche, die sich besonders diesem Kulturgut verschrieben hat (immaterielles Weltkulturerbe). Vor rund zehn Jahren erlernten wieder etliche Paare den Landler und seither gibt es wieder regelmäßig Proben und Aufführungen. Auch beim Kirtag darf der Landler nicht fehlen: Am Kirtag-Samstag, 11. Juni, um 14 Uhr im Festzelt wird bei der Abschlussfeier des Senioren-Radwandertages der „Lohnsburger Landler“ zu hören und zu sehen sein.


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