RIED/ST. MARIENKIRCHEN. Es braucht viele Eier, um einen flaumigen Kuchen backen zu können, und es braucht Spenden, um dem Frauenhausbetrieb kleine, in Sparzeiten sonst nicht mögliche Extras für Frauen und Kinder in Not ermöglichen zu können.

Dass die Notwendigkeit, die Arbeit und der Mut zur Solidarität mit den Opfern häuslicher Gewalt in den Köpfen aller Alters- und Geschlechtergruppen angekommen ist, zeigt eindrucksvoll die Spendenaktion dreier Brüder mit landwirtschaftlichem Familienbetrieb. Die Freilandeier produzierenden Hofbesitzer von Dreierlei aus St. Marienkirchen am Hausruck, David, Thomas und Simon Bachinger stellten ihre heurige Charity-Aktion erstmals in den Dienst des Frauenhauses. Von jeder Eierpackung, die im Advent in Küchen, Backstuben und in Keksteigbergen landete, wurde ein Teil gespendet. Die Einnahmen vom zusätzlich organisierten Glühweinstand sowie einer kleinen Spendenbox landeten ebenfalls zu 100% im Spendenkörbchen. Letztendlich stellte sich beim Geldzählen der Spruch „Auch Kleinvieh macht Mist“ wieder einmal als wahr heraus, denn die Hühnerei-Anbieter mit Tieren in mobiler Freilandhaltung konnten Frauenhaus-Geschäftsführerin Michaela Schrotter am Ende der Spendenaktion 2000,- überreichen. „Jeder Euro hilft“, bekräftigt auch Susanne Billinger, Obfrau des Vereines Frauenhaus Ried, „und wir freuen uns über die Großzügigkeit und den persönlichen Einsatz vieler Menschen, die unser Haus unterstützen. Wir gehen mit Spendengeldern überaus sorgsam um und bedanken uns im Namen der Frauen und Kinder in unserer Obhut herzlich.“
Das Frauenhaus ist rund um die Uhr unter der Nummer 07752 71733 erreichbar, gerne auch anonym.


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