Bezirk Ried hatte 2020 um 50 Prozent weniger Verkehrstote
BEZIRK RIED. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2020 weniger Verkehrstote im Bezirk Ried. 2020 waren es vier, damit hat sich die Zahl der Verkehrstoten im Bezirk Ried im Vergleich zu 2019 halbiert. Im Bezirk Braunau (6) und Steyr Land (9) gab es die meisten Verkehrstoten in ganz Oberösterreich.

Vier Personen starben 2020 auf den Straßen im Bezirk Ried. Im Vorjahr waren es noch acht. In ganz Oberösterreich starben 65 Menschen bei Verkehrsunfällen, was der tiefste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen ist. „Der Rückgang der tödlichen Unfälle im oberösterreichischen Straßenverkehr ist einerseits zwar erfreulich. Dennoch verbirgt sich hinter den 65 Verkehrstoten des Vorjahres viel Leid bei den Hinterbliebenen und trauernden Familien. Jeder tödliche Verkehrsunfall ist schlichtweg einer zu viel“, betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Bei fast einem Drittel der Verkehrsunfälle war nicht angepasste Geschwindigkeit (31 Prozent) Hauptunfallursache, gefolgt von Unachtsamkeit oder Ablenkung (21 Prozent) und Vorrangverletzung (14 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es mehr als doppelt so viele tödliche Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Beteiligten.
Fokus liegt auf Bewusstseinsbildung
„Wir werden auch in diesem Jahr 2021 wieder einen Fokus in der Bewusstseinsbildung setzen. Besonders wenn es um die Themen Alkohol und Drogen am Steuer, sowie nicht angepassten Geschwindigkeiten geht“, so Steinkellner.


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